Oberaltertheim

MP+Knauf-Gipsbergwerk im Trinkwasserschutzgebiet: Was sagt der TÜV zum Projekt?

Bei der Genehmigung für das geplante Bergwerk des Gipsveredlers geht es jetzt vor allem um das Grundwasser. Wieso, zeigt der Besuch an den Bohrstellen im Landkreis Würzburg.
So ähnlich wie im Anhydritbergwerk in Hüttenheim, einem Ortsteil von Willanzheim im Landkreis Kitzingen, könnte es unter der Erde bald in der 'Altertheimer Mulde' im Landkreis Würzburg aussehen.
Foto: Thomas Obermeier | So ähnlich wie im Anhydritbergwerk in Hüttenheim, einem Ortsteil von Willanzheim im Landkreis Kitzingen, könnte es unter der Erde bald in der "Altertheimer Mulde" im Landkreis Würzburg aussehen.

Zwischen Oberaltertheim, Helmstadt und Waldbrunn im Landkreis Würzburg will der mainfränkische Konzern Knauf das größte Gipsbergwerk Bayerns errichten. Weil das weltgrößte Gips-Unternehmen  sicherstellen muss, mit dem Projekt nicht das Grundwasser und damit das Trinkwasser der Stadt Würzburg zu gefährden, werden gerade 17 neue Grundwassermessstellen errichtet - wie in Oberaltertheim. Drei Zentimeter pro Minute dreht sich hier an der Bohrstelle der Bohrer ins Gestein unter die Erde. Die Bohrkrone aus Hartmetall ist in der Mitte hohl. So wird das Gestein in ihr Inneres gedrückt.

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