Kitzingen

Leserforum: Künftig Bahn  und Straße finanzieren?

Zu "Steigerwaldbahn: Was macht der Bagger auf dem Gleisbett?" vom 18. Februar erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:  

Unser Recht treibt schon seltsame Blüten! Da wird von der Bahn die Trasse verkauft. Der Besitzer muss aber wohl damit rechnen, seinen Besitz nicht verwerten zu können, sollte die Reaktivierung der Bahn erfolgen. Das käme dann schon einer Enteignung nahe. Führt er nun Bereinigungsaktionen durch, müssen diese Kosten bei einer Rückabwicklung wieder erstattet werden.

Ohnehin ist die ganze Entwicklung kaum noch zu verstehen. Da fährt jahrzehntelang kein Zug mehr, Bahnhöfe sind verödet, verkauft oder schon nicht mehr vorhanden. Da werden Straßen neu gebaut, gepflegt und erweitert, da bestehen gut genutzte Busverbindungen und jetzt sind Bestrebungen zugange, mit zig-Millionen die Bahnstrecke wieder zu reaktivieren.

Mit "dubiosen" Belegungszahlen wird dem Bürger vorgegaukelt, die Bahn wäre wieder wirtschaftlich zu betreiben. Müssen die Bürger dann künftig Bahn und Straße gleichermaßen finanzieren? Zudem haben sich hier Biotope entwickelt, vergleichbar mit  unser ehemaligen Grenztrasse.

Richard Baumann
97334 Sommerach

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