Kitzingen

Kassensturz zeigt: Millionenloch in der Kitzinger Stadtkasse

Wegen der Corona-Krise gehen die Steuereinnahmen der Kommunen allerorten zurück. Auch Kitzingen ist betroffen. Ein erster Kassensturz.
In der Haushaltskasse der Stadt Kitzingen tut sich ein Millionen-Fehlbetrag auf.
Foto: Monika Skolimowska, dpa | In der Haushaltskasse der Stadt Kitzingen tut sich ein Millionen-Fehlbetrag auf.

Die Kitzinger Stadtverwaltung wird dem Stadtrat am 16. Juli eine Liste mit den Vorhaben der nächsten Monate zur Beratung vorlegen. Der Grund: Das Gremium soll wegen zurückgehender Steuereinnahmen Prioritäten setzen, weil sich längst nicht mehr alle Wünsche erfüllen lassen.

Die Stadträte müssten die Liste laut Aussage der Verwaltung zur Vorbereitung auf die nächste Sitzung inzwischen per E-Mail bekommen haben. Dazu gab es in der vergangenen Zusammenkunft ein paar Zahlen zur aktuellen Finanzlage. Demnach beziffert die Stadtverwaltung die Steuerausfälle bei der wichtigen Gewerbesteuer mit rund 30 Prozent, bei der Einkommen- und Umsatzsteuerbeteiligung mit rund 15 Prozent. Macht nach heutigem Stand einen Einnahmeverlust von rund fünf Millionen Euro, klärte die Verwaltung den Stadtrat auf. Deshalb scheint ein Nachtragshaushalt im Herbst unumgänglich.

Unklar ist bislang, in welchem Umfang die Steuerausfälle der Kommunen durch die Hilfsprogramme von Bund und Freistaat ausgeglichen werden können.

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