Volkach

Obervolkach bekommt einen eigenen Funkmast

Lang ersehnt haben die Obervolkacher eine bessere Handyverbindung, nun gibt's den Bauantrag für den Funkmast. Und was sonst noch im Volkacher Stadtrat los war.
In luftiger Höhe arbeiten zwei Männer an einem Mobilfunkmast (Symbolfoto).
Foto: Daniel Reinhardt, dpa | In luftiger Höhe arbeiten zwei Männer an einem Mobilfunkmast (Symbolfoto).

Über einen Mobilfunkmasten in ihrer Umgebung freuen sich nicht alle – der Großteil der Obervolkacher aber schon. Volkachs Zweite Bürgermeisterin Gerlinde Martin (CSU), die dort wohnt, war schon oft angesprochen worden, sagte sie bei der Sitzung des Volkacher Bauausschusses am Montagabend. "Die Leute warten schon die ganze Zeit auf eine bessere Verbindung." Dafür machte der Ausschuss nun einstimmig den Weg frei und stimmte für den Bauantrag der Deutsche Funkturm GmbH. Entstehen soll der knapp 40 Meter hohe Betonmast mit Aufsatzrohr von 5,60 Metern und zwei Plattformen am Waldrand nördlich von Obervolkach.

Punktuelle Dorferneuerung in Krautheim

In der anschließenden Stadtratssitzung ging es neben dem großen Thema Baulandentwicklungsrahmen unter anderem auch um den Ausbau der Krautheimer Ortsdurchfahrt. "Man glaubt kaum, dass es wirklich noch wahr wird", fasste Volkachs Bürgermeister Peter Kornell (FW) den zähen Weg bis zum Start der punktuellen Dorferneuerung zusammen. Intensiv begleitet von Stadtrat und Krautheims Ortssprecher Dieter Söllner (SPD).

Knapp 3,1 Millionen Euro soll der Ausbau der Ortsdurchfahrt einschließlich Dorf- und Kirchplatz sowie der Kreisstraße KT 37 mit Gehweg kosten. Mit dem Geld werden Kanal und Wasserleitungen erneuert, zudem bekommt Krautheim einen Gasanschluss und für eine Glasfaserverkabelung werden Leerrohre gelegt. Den Zuschlag für die Arbeiten erhielt die Firma Hoch- und Tiefbau Müller aus Gerolzhofen, die erst im Frühjahr starten soll. Gelassen reagierte darauf Söllner: "Die Krautheimer habe ich schon vorbereitet, dass es erst im nächsten Jahr losgeht."

Markisen statt Klimaanlagen in der Altstadt

Zwei Markisen-Muster werden am Volkacher Rathaus angebracht. Damit möchte man laut dem Bürgermeister ein Zeichen setzen, wie eine Beschattung bei einem historischen Gebäude denkmalverträglich gestaltet werden kann. Hintergrund ist, dass Volkach ab Herbst seine Gestaltungssatzung überarbeiten möchte. Und diese könnte dann solche passenden Markisen zur Beschattung erlauben. Das klare Ziel formulierte Kornell: "Wir wollen vermeiden, einen Wettlauf um Klimaanlagen zu bekommen." Markisen seien die ökologische Antwort auf die Hitze.

Einen Zuschuss von zehn Prozent, maximal 1500 Euro, gibt's von der Stadt für die Restaurierung der Orgel in der Astheimer Pfarrkirche. Diese wird knapp 15 000 Euro kosten.

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