Segnitz

"Senator" gab der Segnitzer Brücke den Todesstoß

Schutzdalben sollten weitere Beschädigungen an der Segnitzer Brücke verhindern. Am Ende der Brücke änderte das aber nichts mehr.
Foto: Norbert Bischoff | Schutzdalben sollten weitere Beschädigungen an der Segnitzer Brücke verhindern. Am Ende der Brücke änderte das aber nichts mehr.

Der Nachmittag des 29. März 2001: Ein vollbeladenes Frachtschiff rammt den Flusspfeiler der Segnitzer Brücke und liegt nun zwischen Pfeiler und Marktbreiter Ufer quer im Main. Die 100 Meter lange, 1500 Tonnen schwere und mit 1300 Tonnen Kohle beladene „Senator“ der Reederei Väth aus Würzburg hatte zuvor wegen des Hochwassers an der Marktbreiter Anlegestelle geankert. Am Nachmittag kurz nach 14 Uhr wurde ihr die Weiterfahrt in Richtung Schweinfurt genehmigt. Unter der Brücke fiel plötzlich der Motor aus, das Schiff lief „aus dem Ruder“ und war somit nicht mehr manövrierfähig.

Archiv-Artikel
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