Kitzingen

MP+Sozialer Wohnungsbau: Kitzinger Stadtrat lässt Quote platzen

Die Idee klingt gut: Bei Geschossneubauten in der Stadt soll künftig mindestens 30 Prozent sozialer Wohnraum entstehen. Doch der Stadtrat bügelt den Antrag der Grünen ab. Wieso eigentlich?
In der Siedlung lässt die Kitzinger Baugesellschaft gerade 59 neue Sozialwohnungen entlang der B 8 errichten. Doch es braucht mehr solcher Initiativen für bezahlbaren Wohnraum.
Foto: Eike Lenz | In der Siedlung lässt die Kitzinger Baugesellschaft gerade 59 neue Sozialwohnungen entlang der B 8 errichten. Doch es braucht mehr solcher Initiativen für bezahlbaren Wohnraum.

Sozialwohnungen sind hierzulande Mangelware, auch in Kitzingen. „Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagt Christa Büttner. Die Grünen-Politikerin hat daher gemeinsam mit ihrer vierköpfigen Fraktion einen Antrag im Kitzinger Stadtrat eingebracht. Das Ziel: Bei Geschossbauten mit mindestens 25 Wohneinheiten soll künftig eine verbindliche Quote von 30 Prozent für Sozialwohnungen gelten. Eine gute und gerechte Sache, wie nicht nur Büttner findet. „Damit haben wir die Chance, den sozialen Missstand zu mildern“, sagte Wolfgang Popp (KIK).

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