Kitzingen

Stadtrat diskutiert Zukunft von Konditoreimuseum und Touristinfo

Das Conditorei-Museum im Haus der Familie Poganietz in Kitzingen (im Bild ein Blick von der Kaiserstraße) könnte zum Deutschen Konditorei-Museum werden. Entscheiden muss das der Stadtrat und dem liegt jetzt das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie vor. Archivfoto: Harald Meyer
Foto: Harald Meyer | Das Conditorei-Museum im Haus der Familie Poganietz in Kitzingen (im Bild ein Blick von der Kaiserstraße) könnte zum Deutschen Konditorei-Museum werden.

Zwei Weichenstellungen für die Zukunft hat sich der Stadtrat in seiner Sitzung an diesem Donnerstag, 15. November, ab 18 Uhr vorgenommen: Einmal geht es um die Zukunft der Touristinformation, die dringend erweitert werden muss. Außerdem soll der Stadtrat entscheiden, ob die Idee von einem Deutschen Konditoreimuseum in der Stadt eine Chance auf Umsetzung hat.

Machbarkeit ermittelt

Diese Entscheidung haben sich die Stadträte nicht leicht gemacht. Um die Chancen für ein Deutsches Konditoreimuseum abzuklären, ist eine Machbarkeitsstudie erstellt worden. Die Ergebnisse gibt es in der Sitzung. Danach soll der Stadtrat abstimmen.

Standort der Einrichtung wäre das seit 20 Jahren bestehende Conditoreimuseum der Familie Poganietz am Marktplatz – erweitert auf 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Das Projekt ist eine Idee von Kulturpreisträger Walter Poganietz und wird seit einigen Jahren diskutiert.

Hochkarätige Sammlung

Ob die von Fachleuten als hochkarätig eingestufte Sammlung mit rund 4200, teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammenden Exponaten in einem Deutschen Konditoreimuseum zu Ehren kommt, muss jetzt der Stadtrat entscheiden. Ein Thema dabei sind die Kosten: Bei der Vergabe der Studie war von rund 600 000 Euro für das Museum die Rede. Dazu kommen die Betriebs- und die Folgekosten. Vor allem darüber erwartet sich der Stadtrat Auskunft durch die Studie.

Tourist-Information

Entscheiden soll der Stadtrat auch, wie es mit der Tourist-Information weitergehen soll. Klar ist, dass die Anlaufstelle ausgebaut und auf den Stand der Zeit gebracht werden muss. Zwei Alternativen sind zuletzt diskutiert worden. Einmal der Ausbau am bestehenden Standort im Nieserhaus an der Auffahrt zur Alten Mainbrücke. Ebenso war der Umzug in das seit Jahren leer stehende, aber im Privatbesitz befindlichen Dietzhaus direkt am Marktplatz ins Spiel gebracht worden. Die Tendenz ging zuletzt in Richtung Nieserhaus.

Weitere Punkte

Daneben geht es um folgende Punkte: Errichtung eines Grabfelds für muslimische Bestattungen im neuen Friedhof; Anbindung der Außenstellen der Stadtverwaltung an das städtische Glasfasernetz; Bebauungsplan südlicher Hammerstielweg; Gebühren für den neuen Kunstrasenplatz im Sportzentrum im Sickergrund; Erweiterung der Dreifachturnhalle – Antrag des Kraftsportvereins Kitzingen; Auftragsvergaben.

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