Synagogenfinanzierung wird eine harte Nuss

Ganz im Schatten der Trauer um den kürzliche verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden und Gründungsmitglied Helmut Walz stand die Hauptversammlung des Träger und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit. „Man sagt, jeder ist ersetzbar, aber er ist absolut unersetzlich“, sagte ein zutiefst berührter Vorsitzender Friedrich Heidecker beim Totengedenken.
Gewählt: Friedrich Heidecker, Jürgen Scherer, Beate Krämer, Gerhard Krämer und Bernhard Brückner (von links) führen den Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit.
Foto: ROBERT Haass | Gewählt: Friedrich Heidecker, Jürgen Scherer, Beate Krämer, Gerhard Krämer und Bernhard Brückner (von links) führen den Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit.

Eigentlich war die Sitzung einberufen worden, um Ersatz für die Schatzmeisterin Beate Krämer zu finden, die aus beruflichen Gründen ausscheidet. Dass nun auch gleichzeitig ein neuer stellvertretender Vorsitzender zu wählen war, erwies sich als terminlicher Zufall. Gerhard Krämer wird die Kasse übernehmen und Bernhard Brückner den stellvertretenden Vorsitz. Das fiel Brückner sichtlich nicht leicht, doch hat der Posten durchaus praktische Vorteile: Da in diesem Jahr voraussichtlich die Sanierung des Synagogengebäudes ansteht und die Gemeinde Obernbreit dabei der Maßnahmeträger ist, ist Brückner als ...

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