Kitzingen

MP+Traumatisierter Ex-Soldat vor Gericht: Ein Joint gegen die Schmerzen

Ein ehemaliger Soldat kommt mit den Folgen seines Kriegseinsatzes nicht klar. Gegen die seelische Pein nimmt er Marihuana. Das bringt ihn nun vor das Amtsgericht.
Vom Kriegseinsatz in Afghanistan gezeichnet, versuchte ein 32-Jähriger seinen Schmerz mit Drogen zu  betäuben (Symbolbild). Das brachte ihn nun vor Gericht.
Foto: Maurizio Gambarini | Vom Kriegseinsatz in Afghanistan gezeichnet, versuchte ein 32-Jähriger seinen Schmerz mit Drogen zu  betäuben (Symbolbild). Das brachte ihn nun vor Gericht.

Auch wenn der Einsatz von medizinischem Cannabis ärztlich empfohlen ist, kann der Besitz eines Joints teuer werden. Das musste ein Ex-Soldat vor dem Kitzinger Amtsgericht lernen. Der Mann war mit einem Gramm Marihuana erwischt worden. 800 Euro (40 Tagessätze zu 20 Euro) soll er dafür zahlen. Das Urteil könnte aber noch größere Auswirkungen haben.Der 32 Jahre alte Mann auf der Anklagebank hat erhebliche Probleme. Als Soldat war er in Afghanistan eingesetzt. Was er da erlebt hat, macht ihm auch zehn Jahre später massive Probleme. Er leidet unter einer von Ärzten bestätigten "posttraumatischen Belastungsstörung".

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