Wiesentheid

Wiesentheid: 18 Bewerbungen für Dorfschätze-Förderung

Das Bild zeigt (von links) Werner Knaier, erster Bürgermeister Wiesentheid und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 'Dorfschätze', Isabell Kirchner, Verbandsverwaltung VGem Wiesentheid, Teresa Öchsner, Allianzmanagerin und Umsetzungsbegleitung ILE 'Dorfschätze', Johannes Krüger, Sachgebietsleiter Land- und Dorfentwicklung ALE Würzburg.
Foto: Dorfschätze | Das Bild zeigt (von links) Werner Knaier, erster Bürgermeister Wiesentheid und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Dorfschätze", Isabell Kirchner, Verbandsverwaltung VGem Wiesentheid, Teresa Öchsner, ...

Der im Februar 2020 gestartete Aufruf der Kommunalen Allianz Dorfschätze zur Einreichung von Kleinprojekten hat eingeschlagen. Aus allen Mitglieds-Gemeinden Abtswind, Castell, Großlangheim, Kleinlangheim, Prichsenstadt, Rüdenhausen, Schwarzach am Main, Wiesenbronn und Wiesentheid wurde laut einer Pressemitteilung die Chance ergriffen, sich für eine Förderung im Rahmen des Regionalbudgets zu bewerben. 18 Förderanfragen wurden eingereicht, 16 davon waren förderfähig. Aufgrund der derzeitigen Ausgangsbeschränkung hat das Entscheidungsgremium die Förderanfragen im Rahmen eines Umlaufbeschlussverfahrens geprüft und bewertet.

Hintergrund ist die Zuwendung von 90 000 Euro vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken für die Interkommunale Allianz Dorfschätze. Mit dem Regionalbudget fördern die Ämter für Ländliche Entwicklung Gemeinden, die sich freiwillig im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammengeschlossen haben. Dadurch soll eine engagierte und aktive eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützt und die regionale Identität gestärkt werden. Als Eigenmittel sind 10 000 Euro aufzubringen, sodass das Gesamtvolumen des Regionalbudgets 100 000 Euro beträgt.

Teresa Öchsner, seit Februar 2020 zuständige Allianzmanagerin der neun Dorfschätze-Gemeinden, zeigt sich begeistert: "Wir freuen uns über die große Teilnahme an der Ausschreibung zur Förderung. Wenn die förderfähigen Kleinprojekte erfolgreich und fristgemäß abgeschlossen und abgerechnet werden, können wird diese mit 80 Prozent und bis zu 10 000 Euro finanziell fördern." Denn erst nach erfolgreichem Abschluss der Kleinprojekte, inklusive dem Nachweis über die Bezahlung aller eingereichten Rechnungen und dem Durchführungsnachweis wird die Fördersumme ausbezahlt.

Gefördert werden Kleinprojekte, die dazu beitragen die Gemeinden als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum zu sichern und weiterzuentwickeln. Dabei geht es um die Gestaltung einer erreichbaren Grundversorgung, um attraktive und lebendige Ortskerne und die Behebung von Gebäudeleerständen, die Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung, die Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes, um die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme, der demografischen Entwicklung sowie um die Digitalisierung.

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