Dettelbach

Zurückgeblättert: Nachwehen der Landratswahl bei der CSU

Vor 20 Jahren wurden in Dettelbach die Pfarrbücherei und die Stadtbibliothek zusammengelegt . Hier ein Blick in die damalige Klosterbibliothek. Pater Richard zeigt eine besonders schön gestaltete Inkunabel von 1481.
Foto: Waltraud Ludwig | Vor 20 Jahren wurden in Dettelbach die Pfarrbücherei und die Stadtbibliothek zusammengelegt . Hier ein Blick in die damalige Klosterbibliothek. Pater Richard zeigt eine besonders schön gestaltete Inkunabel von 1481.

Vor 20 Jahren wirkte die Landratswahl bei der CSU noch nach, es rumort kräftig: Mit Blick auf die im vorangegangenen Herbst deutlich verloren gegangene Landratswahl äußert der CSU-Ortsverband Iphofen Kritik am ehemaligen Landrat Siegfried Naser und an dem von der CSU aufgestellten Bewerber Gerhard Schenkel. Naser habe mit "Querschüssen" vor der Wahl den Grundstein dafür gelegt, dass Schenkel im Oktober der Kandidatin der Freien Wähler, Tamara Bischof, mit 40,8 Prozent der Stimmen klar das Feld habe überlassen müssen, so der allgemeine Tenor. Zudem wurde gefordert, sich auf "neue, unverbrauchte Leute" zu konzentrieren und nicht auf Kandidaten, die die Wahl "als Krönung ihrer langen kommunalpolitischen Karriere sehen."

In der ehemaligen Pfarrbücherei in Dettelbach ist kein einziges Buch mehr zu finden. In einer großen Umräumaktion wurden die Bestände aus dem so genannten Kirchnerhaus in das Franziskanerkloster gebracht. Über 3000 Bücher, Hunderte von Hörspielkassetten und Spiele wurden in Kartons verpackt und in die Klosterbibliothek transportiert. Nach einer Vereinbarung zwischen der Stadt Dettelbach und der Kirchenverwaltung sollen die Pfarrbücherei und die Stadtbibliothek zusammengelegt werden.

Vor zehn Jahren berichtete Vorsitzender Gerd Menche bei der Jahresversammlung des Tierschutzvereins Kitzingen von einem arbeitsreichen Vorjahr: Gut 300 Tiere mussten die Mitarbeiter im Tierheim betreuen. Sorgenkinder im Tierheim sind die Katzen. 160 Stubentiger lebten im Vorjahr in der Kaltensondheimer Straße. Nur 32 waren von ihren Besitzern abgegeben worden, der Rest kam von der Straße. Menche sprach von einem "Katzenelend", das einfach nicht in den Griff zu kriegen sei. 

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