Thüngen

500 Douglasien und Küstentannen gepflanzt

Aktion für den Klimaschutz: 500 Jungbäume haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Karlburger Holzbau im Gemeindewald von Thüngen gepflanzt.
Foto: Heinz Scheid | Aktion für den Klimaschutz: 500 Jungbäume haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Karlburger Holzbau im Gemeindewald von Thüngen gepflanzt.

Beschäftigte der Firma Karlburger Holzbau haben am Samstag, 8. Mai, 500 Jungbäume im Gemeindewald von Thüngen gepflanzt, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung informiert.

Die Aktion gehe zurück auf den ersten Klimaschutztag des Unternehmens vorigen Herbst mit rund 200 Gästen auf dem Firmengelände in Karlburg. Dabei sei das klimaneutrale Bauen mit Holz im Vordergrund gestanden. Das sei aktiver Klimaschutz, erläutern Geschäftsführer Stefan Höflich und Zimmerermeister Sebastian Preising in der Mitteilung. Holz sei als nachwachsender Rohstoff das Baumaterial der Zukunft; es speichere Kohlendioxid, habe kurze Transportwege und sei langlebig. In puncto Standfestigkeit müsse ein Holzhaus keinen Vergleich scheuen.

In einem Parcours konnten die Besucher des Klimaschutztags neue Bäume "erspielen". Es wurde die Menge von 425 erreicht und das Unternehmen stockte auf 500 Bäume auf.

Förster wählte die Bäume aus

Förster Patrick Schelbert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Karlstadt erläuterte laut der Mitteilung die Pflanzaktion, für die er Douglasien und Küstentannen wählte. Zwar seien Nadelbäume grundsätzlich empfindlicher gegenüber dem Klimawandel, aber sie sollten nicht komplett aus den heimischen Wäldern verschwinden. Man versuche, einen kleinen Anteil davon zu halten, so Schelbert.

Auf der Fläche in der Waldabteilung „Unterholz“ standen zuvor Fichten, denen aber Trockenheit, Käferbefall und Windwurf ein Ende setzten. Das habe die Gemeinde sehr getroffen, sagte Bürgermeister Lorenz Strifsky, der sich laut der Firmenmitteilung begeistert gezeigt habe vom ehrenamtlichen Einsatz der Beschäftigten von Karlburger Holzbau. Die Pflanzaktion unterstütze die Bemühungen für Natur- und Klimaschutz.

Statt einer Monokultur soll in dem Gebiet künftig eine Mischung vorherrschen mit rund 90 Prozent Laubbäumen wie Linde, Ulme, Kirsche und Buche, habe Förster Schelbert erklärt. Die kleinen Douglasien und Küstentannen sollen den Bestand ergänzen – in der Hoffnung, dass sie dem Klimawandel trotzen und einst vielleicht als heimisches Bauholz dienen können.

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