Marktheidenfeld

Allerheiligen in Main-Spessart: Wichtig ist, dass die Trauer einen Ort hat

Die Traditionen ändern sich, die Bestattungsarten auch. Pfarrer, Bestatter und Betreiber von Friedwäldern haben einen unterschiedlichen Blick darauf, sehen vieles aber ähnlich.
Dietholf Schröder im Waldfriedhof 'Trauberg' bei Esselbach.
Foto: Dorothee May | Dietholf Schröder im Waldfriedhof "Trauberg" bei Esselbach.

In den Tagen vor Allerheiligen sieht man in den Ortschaften viele Personen in den Friedhöfen. Zumeist ältere Menschen richten die Gräber her, machen sie winterfest und gestalten sie teilweise neu. Doch die Tradition hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt. Während in den Dörfern noch viele die Gräber pflegen, sind vor allem in den Städten die Ruhestätten zunehmend mit Steinplatten belegt oder gar verwildert. Diese Entwicklung sieht auch Dietholf Schröder, der den Waldfriedhof "Trauberg" bei Esselbach betreut. "Die Eltern wollen den Nachkommen die Grabpflege ersparen", berichtet er.

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