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Amnesty International Lohr zeigt „Trade“ im Kulturkeller

Amnesty International Lohr zeigt „Trade“ im Kulturkeller       -  (bm)   Um auf den skandalösen internationalen Menschenhandel aufmerksam zu machen, zeigt die Lohrer Gruppe von Amnesty International (AI) am Dienstag, 20. Januar, den Spielfilm „Trade“ (2007) von Marco Kreuzpaintner. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturkeller des Weinhauses Mehling. Der Eintritt ist frei. Das preisgekrönte Werk greift das Thema Menschenhandel in osteuropäischen Ländern und Mexiko Richtung USA auf. Als die 13-jährige Adriana in Mexiko-City auf offener Straße von einem Menschenhändlerring entführt wird, macht sich ihr 17-jähriger Bruder Jorge auf die Suche nach dem Mädchen. Jorge erfährt, dass seine Schwester in die USA gebracht werden soll. Als er den Einwanderungsbeamten und anderen Hindernisse entkommt, trifft er auf Ray (Kevin Kline), einen texanischen Versicherungspolizisten, der für ihn zum Verbündeten wird. Jorge und Ray kämpfen darum, die Mechanismen der Sexhandelskanäle zwischen Mexiko und den USA aufzudecken und Adriana zu finden, bevor sie im Internet versteigert  wird. Der Film basiert auf einem Aufsehen erregenden Artikel des Journalisten Peter Landesman aus dem Jahr 2004 im New York Times Magazine. Regisseur Kreuzpaintner geht das Thema in teilweise drastischen Bildern direkt an. Obwohl der Film als ein Mix aus Thriller und Melodram inszeniert ist, wirft er dennoch einen ernsthaften und seriösen Blick auf die erschreckenden Zustände moderner Sklaverei und Zwangsprostitution, welche in der öffentlichen Wahrnehmung gerne ignoriert werden. Nach dem Drogenhandel ist Menschenhandel in Mexiko (betrifft dort jedes Jahr circa 20 000 Minderjährige) das zweitlukrativste Geschäft und deshalb an den Landesgrenzen zu den USA und Guatemala sowie in touristischen Gegenden weit verbreitet. Seit 2014 versucht die Regierung diese Missstände mit neuen Gesetzen und Opferschutzprogrammen einzudämmen. Das Foto zeigt Regisseur Kreuzpaintner bei der Filmvorstellung 2007 im Dettelbacher Cineworld-Kino.
Foto: Frank Weichhan | (bm) Um auf den skandalösen internationalen Menschenhandel aufmerksam zu machen, zeigt die Lohrer Gruppe von Amnesty International (AI) am Dienstag, 20.
Um auf den skandalösen internationalen Menschenhandel aufmerksam zu machen, zeigt die Lohrer Gruppe von Amnesty International (AI) am Dienstag, 20. Januar, den Spielfilm „Trade“ (2007) von Marco Kreuzpaintner. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturkeller des Weinhauses Mehling. Der Eintritt ist frei. Das preisgekrönte Werk greift das Thema Menschenhandel in osteuropäischen Ländern und Mexiko Richtung USA auf. Als die 13-jährige Adriana in Mexiko-City auf offener Straße von einem Menschenhändlerring entführt wird, macht sich ihr 17-jähriger Bruder Jorge auf die Suche nach dem Mädchen. Jorge erfährt, dass seine Schwester in die USA gebracht werden soll. Als er den Einwanderungsbeamten und anderen Hindernisse entkommt, trifft er auf Ray (Kevin Kline), einen texanischen Versicherungspolizisten, der für ihn zum Verbündeten wird. Jorge und Ray kämpfen darum, die Mechanismen der Sexhandelskanäle zwischen Mexiko und den USA aufzudecken und Adriana zu finden, bevor sie im Internet versteigert wird. Der Film basiert auf einem Aufsehen erregenden Artikel des Journalisten Peter Landesman aus dem Jahr 2004 im New York Times Magazine. Regisseur Kreuzpaintner geht das Thema in teilweise drastischen Bildern direkt an. Obwohl der Film als ein Mix aus Thriller und Melodram inszeniert ist, wirft er dennoch einen ernsthaften und seriösen Blick auf die erschreckenden Zustände moderner Sklaverei und Zwangsprostitution, welche in der öffentlichen Wahrnehmung gerne ignoriert werden. Nach dem Drogenhandel ist Menschenhandel in Mexiko (betrifft dort jedes Jahr circa 20 000 Minderjährige) das zweitlukrativste Geschäft und deshalb an den Landesgrenzen zu den USA und Guatemala sowie in touristischen Gegenden weit verbreitet. Seit 2014 versucht die Regierung diese Missstände mit neuen Gesetzen und Opferschutzprogrammen einzudämmen. Das Foto zeigt Regisseur Kreuzpaintner bei der Filmvorstellung 2007 im Dettelbacher Cineworld-Kino.
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