Lohr

MP+B26n-Vorbereitungen: Mit welchen Tricks Experten Tiere zählen

Welche Auswirkungen hätte ein Zubringer zur B26n für die Natur zwischen Wiesenfeld und Lohr? Das untersucht gerade eine Spezialfirma. Doch wie findet man zum Beispiel scheue Haselmäuse?
Auf einer Wiese unterhalb des Schützenhauses in Lohr fanden Biotopkartiererin Judith Kehl (rechts) und Projektleiter Christian Popp (Mitte) unter anderem Vorkommen von Spitzwegerich, Hornklee, Schafgarbe und Sauerampfer. Mit dabei war Martin Albert (links) vom staatlichen Bauamt Würzburg.
Foto: Wolfgang Dehm | Auf einer Wiese unterhalb des Schützenhauses in Lohr fanden Biotopkartiererin Judith Kehl (rechts) und Projektleiter Christian Popp (Mitte) unter anderem Vorkommen von Spitzwegerich, Hornklee, Schafgarbe und Sauerampfer. Mit dabei war Martin Albert (links) vom staatlichen Bauamt Würzburg.

Bevor neue Straßen, Eisenbahnstrecken oder andere große Bauprojekte verwirklicht werden können, müssen vorab jede Menge Fragen geklärt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umweltverträglichkeit. In Sachen des geplanten B26n-Zubringers zwischen Wiesenfeld und Lohr ist das vom staatlichen Bauamt Würzburg beauftragte Büro Anuva Stadt- und Umweltplanung (Nürnberg) bereits seit Anfang 2020 damit befasst, diesen Raum zu untersuchen, Biotope, Tier- und Pflanzenarten zu kartieren.Am Montag waren die beiden Anuva-Leute Judith Kehl (Biotopkartiererin) und Christian Popp (Projektleiter, Faunist) letztmals vor Ort.

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