Burgsinn

Burgsinn nimmt Abschied: Wie geht es weiter?

Verabschiedung: Vertrauensmann Norbert Rösch, Bürgermeister Robert Herold (hinten von links), Monika und Pfarrer Gerhard Muck (vorne) lauschen der Musik der Gruppe aus Kidagula (Tansania).
Foto: I. Kleibömer | Verabschiedung: Vertrauensmann Norbert Rösch, Bürgermeister Robert Herold (hinten von links), Monika und Pfarrer Gerhard Muck (vorne) lauschen der Musik der Gruppe aus Kidagula (Tansania).

Zu der offiziellen Verabschiedung von Pfarrer Gerhard Muck und dessen Ehefrau Monika Muck kamen viele Gemeindeglieder und Gäste in die evangelische Kirche. Neben Dekan Michael Wehrwein nahmen die Pfarrer Thomas Schweizer (Gemünden), Gunnar Zwing (Mittelsinn), Wolfgang Rausch, Bernd Töpfer (Marktheidenfeld) und der Burgsinner katholische Pfarrer Dr. Edward Zarosa teil.

In seiner Predigt ging der scheidende Pfarrer auf Simons Bekenntnis „Meine Augen haben die Rettung gesehen“ ein. Dekan Wehrwein erteilte dem Ehepaar Muck den letzten Segen, mit dem er den Pfarrer für die neuen Aufgaben in Kidagula in Tansania freigab. Wehrwein meinte, dass es wohl Mucks Berufung sei, wieder in die Mission zu gehen. Außerdem führte der Dekan der Gemeinde vor Augen, welche Gefahr in dem Bereich von Afrika drohe, denn islamistische Kräfte seien dort auf dem Vormarsch.

Dieser Tag sei kein Freudentag für die Gemeinde, sagte Wehrwein, und er wisse nicht, wie es in Burgsinn und in Rieneck weitergehe. Er versprach, dass Pfarrer Zwing und andere Kollegen aus dem Dekanat helfen werden. Mit einem großen Paket voller Tee für den Teetrinker und Blumen verabschiedete sich Vertrauensmann Norbert Rösch.

Der katholische Amtsbruder Dr. Edward Zarosa bedauerte den Weggang Mucks: „Wir konnten so gut miteinander reden.“ Er erinnere sich an viele gemeinsame Tätigkeiten, bei denen eine Freundschaft gewachsen sei. Für die Geistlichen sprach Bernd Töpfer und überreichte einen schwarz-goldenen Kompass, dessen Nadel stets deutlich die Richtungs ansage.

Gabriele Kühlwein bedankte sich bei Monika Muck für die gute Zusammenarbeit, besonders bei den Kindergottesdiensten. Kühlwein hofft, dass diese Arbeit mit und für die Kinder fortgesetzt werde. Elisabeth Weth aus Reineck dankte Monika Muck für die Errichtung des dortigen Bibelkreises.

Bürgermeister Robert Herold sagte bedauernd, dass dieser Abschied ihn traurig mache. Damit sprach er vielen der Anwesenden aus dem Herzen, wie bei den Umarmungen und Abschiedsworten deutlich wurde. Er denke gerne an die Zeit mit dem Ehepaar Muck zurück, sagte Herold. Besonders an deren jüngsten Sohn, Simeon Muck, mit dem er gute Erfahrungen bei der Feuerwehr gemacht habe.

Eine Gruppe aus der Bibelschule in Kidugala war extra zur Verabschiedung gekommen und sang dem Ehepaar Muck ein Ständchen. Neema, neema, neema furnuliwa – Die Gnade ist offenbar, wie Pfarrer Zwing mühelos übersetzte. Ein Empfang für den scheidenden Pfarrer im Chesseliussaal schloss sich an.

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