Büchold

Der Dialekt wird großräumiger

Benedikt Feser, der Vorsitzende des Vereins zur Bewahrung des unterfränkischen Dialekts, führte die Teilnehmer der Tagung in Büchold durch das künftige „Haus des Dialekts“. Früher war es das Gasthaus „Schwarzer Adler“.
Foto: Karlheinz Haase | Benedikt Feser, der Vorsitzende des Vereins zur Bewahrung des unterfränkischen Dialekts, führte die Teilnehmer der Tagung in Büchold durch das künftige „Haus des Dialekts“. Früher war es das Gasthaus „Schwarzer Adler“.

Es war zu vermuten, aber Dr. Gunther Schunk hat es sprachwissenschaftlich untersucht und kann es nachweisen: Der Dialekt wird regionaler, großräumiger. Er unterscheidet sich nicht mehr von einem Dorf zum nächsten, wie das bisher teilweise der Fall war. Schunk versucht zugleich die Bedenken zu nehmen, dass der Dialekt ganz ausstirbt. Im Wirtshaus etwa oder auf dem Sportplatz würden die Menschen gerne Dialekt sprechen. Er war einer der Referenten beim Dialekttag, zu dem der Frankenbund ins Sportheim Büchold (Lkr. Main-Spessart) eingeladen hatte. Schon 1868 habe Johann Baptist Sartorius in seinem Buch ...

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