Karlstadt

Der Frust der Wirte: Wie ist es, seit November nicht arbeiten zu dürfen?

Seit über fünf Monaten ist die Gastronomie in Unterfranken bereits geschlossen. Eine Öffnungsperspektive gibt es nicht. Was macht das mit der Psyche der Wirte?
Seit Anfang November ist das Restaurant von Thomas Gsell geschlossen, eine Öffnungsperspektive gibt es nicht. 'Das zermürbt', sagt der Wirte-Sprecher aus Karlstadt (Lkr. Main-Spessart).
Foto: Thomas Obermeier | Seit Anfang November ist das Restaurant von Thomas Gsell geschlossen, eine Öffnungsperspektive gibt es nicht. "Das zermürbt", sagt der Wirte-Sprecher aus Karlstadt (Lkr. Main-Spessart).

Die Stühle sind hochgeklappt. Seit Monaten schon stehen sie umgedreht auf den Tischen. Eine Art bizarres Spalier für die Gäste, die seit fast einem halben Jahr nicht kommen dürfen. Thomas Gsell bindet sich die schwarze Schürze um. Wie jeden Tag, aber längst nicht mehr wie immer. Wie es ihm geht? Der Wirt zuckt die Schultern. Mit der Hand zeigt er auf sein Herz, dann durch den Gastraum. "Hier oder hier? Es ist schwierig."Thomas Gsell ist gelernter Koch, im Oktober 2015 hat er sein Restaurant "Sthoka" eröffnet. Sein erstes Lokal, eigenhändig renoviert, mitten in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart).

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