Aschfeld

Eußenheim: Wie beim Gemeindevermögen für Transparenz gesorgt wird

Wegen der Coronakrise hatte Bürgermeister Dieter Schneider den Eußenheimer Gemeinderat erneut ins Aschfelder Feuerwehrhaus zur Sitzung gebeten. Michael Moritz vom Büro "Kommunale Transparenz, Würzburg" informierte eingangs über die Möglichkeiten der Erfassung sowie Bewertung des gesamten gemeindlichen Vermögens. Das Büro sei speziell auf die operativen Bedürfnisse von kommunalen Verwaltungen abgestimmt, so Moritz.

Im Gegensatz zur branchenüblichen Vorgehensweise könne die Gemeinde laut Moritz fortlaufend auf das Fachwissen der Firma zugreifen. Jedes Jahr würde bei einem Termin im Rathaus die Fortschreibung der aktuellen Daten durchgeführt. Somit bleibe die Qualität der Daten auch nach dem Einführungsprojekt zu 100 Prozent erhalten.

Bürgermeister Dieter Schneider betonte die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Man könne sich, wie das Beispiel Gebührenkalkulation beweise, auf die Firma verlassen. Gemeinderat Elmar Kütt, der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses ergänzte, dass hier auch das "gesunde Verhältnis" zwischen Haushalt-Schuldenlast und Vermögen transparent dargestellt würde.

Angebot der Telekom zum Glasfaserausbau

Im Anschluss daran berichtete Kütt über das Prüfungergebnis der Jahresrechnung 2019. Das Jahr, für das der Haushaltsansatz bei 8 576 000 Euro lag, schloss mit 8 415 710 Euro ab. Nach den Ausführungen von Kütt gab es keinerlei Anlass zu Beanstandungen. Sein Dank galt der Gemeindekämmerei für die vorbildliche Arbeit. Einstimmig erging daher auch der Beschluss zur Feststellung dieser Jahresrechnung sowie die Entlastung der Gemeindeverwaltung.

Bei einer früheren Sitzung sprach sich der Gemeinderat für die Teilnahme am Förderprogramm zum Glasfaserausbau der Mittelschule und des Rathauses in Eußenheim aus. Auf die entsprechende Ausschreibung hat nur die "Telekom Deutschland" ein Angebot abgegeben. Dieses beinhaltet alle Nebenarbeiten sowie die  Bereitstellung des Internet Access.

Beim Rathaus gibt es nach dem Angebot der Telekom eine Wirtschaftlichkeitslücke von 37 625 Euro und bei der Mittelschule von 25 945 Euro. Dadurch entstehen der Gemeinde bei 90 Prozent Förderung für die Mittelschule Kosten von 2595 Euro und beim Rathaus von 3 763 Euro. Einstimmig nahm das Ratsgremium das Angebot der Telekom an.

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