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HALSBACH: Halsbacher feiern ihre neue Ziegelbachbrücke mit einem Fest

HALSBACH

Halsbacher feiern ihre neue Ziegelbachbrücke mit einem Fest

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    (wde) Mit einem Brückenfest feierten rund 150 Halsbacher zusammen mit Bürgermeister Ernst Prüße und seinen Stellvertretern sowie verschiedenen Stadträten am Montagnachmittag die offizielle Verkehrsfreigabe der neu gebauten Ziegelbachbrücke. Der Gewinn aus dem Verkauf von Essen und Trinken soll für den Bau eines Stegs über den Buchenbach verwendet werden, der den Kindergartenkindern Nutzen bringen soll.

    Laut Prüße wurde bei einer Überprüfung vor sechs Jahren festgestellt, dass die Ziegelbachbrücke sanierungsbedürftig sei. Schließlich habe die Lohrer Firma Siegler-Bau zwischen Anfang April und 21. Juli dieses Jahres für 130 000 Euro eine neue Brücke hingestellt. Dazu kommen seinen Worten zufolge noch einmal gut 70 000 Euro für die mittlerweile ebenfalls erfolgte Erneuerung des Talwegs, der den Halsbachern als Verbindungsweg zur Kreisstraße Steinbach – Hofstetten dient. Prüßes Fazit: „Wenn ich mir das heute angucke, ist das toll gelungen.“ Speziell mit Blick auf die in den Talweg integrierte Brücke meinte er: „Da könnte man auch mit dem Panzer drüberfahren.“

    Davon wollten die Halsbacher Kindergartenkinder, die den Steinbacher Kindergarten besuchen, jedoch nichts wissen. Vielmehr machten sie sich für ein friedliches Zusammenleben der Menschen stark, indem sie sangen: „Warum denn bauen wir nicht Brücken zueinander.“

    „Endlich ist es so weit“, freute sich die in Halsbach lebende dritte Bürgermeisterin Rosemarie Stenger, die aufgrund eines gebrochenen Beines im Rollstuhl saß. Sie dankte allen am Bau Beteiligten, insbesondere dem städtischen Sachgebietsleiter Günter Englert, der in den vergangenen Jahren stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Halsbacher gehabt habe.

    „Ein bisschen Band durchschneiden reicht natürlich nicht“, meinte Dorfbrunnen-Wirt Paul Feser, der auch die Verköstigung der Gäste übernommen hatte. Bei einem Brückenfest brauche man unbedingt auch eine Brückenkönigin.

    „Ganz demokratisch“ sei für dieses Amt Gisela Riedmann „bestimmt worden“, weil sie die Idee für das Fest gehabt habe. Bürgermeister Prüße durfte ihr das Krönchen aufsetzen und ihr die Schärpe umlegen. Er ließ es sich auch nicht nehmen, ihr ein Küsschen auf die Wange zu geben.

    Übrigens: Feser bot fränkische und thüringer Bratwürste an. Welche besser schmeckten, darüber sollten die Festgäste abstimmen. Das Ergebnis stand bis Redaktionsschluss allerdings nicht fest. . .

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