Lohr

MP+Jagdgesetz: Sollten Jäger mehr schießen, um den Wald zu schützen?

Zu viel Wild ist nicht gut für den Wald, deswegen begrüßen Waldschützer eine anstehende Änderung des Jagdgesetzes. Der Bayerische Jadgverband ist weniger glücklich.
Für eine stärkere Bejagung, die eine Waldverjüngung ohne Einzäunungen ermöglichen soll, setzen sich ein (von links): Jochen Raue (ÖJV), Bernhard Rückert (Stadt Lohr), Erwin Scheiner (BN), Annabell Bundschuh (Stadt Lohr) und Torsten Ruf (BN).
Foto: Wolfgang Dehm | Für eine stärkere Bejagung, die eine Waldverjüngung ohne Einzäunungen ermöglichen soll, setzen sich ein (von links): Jochen Raue (ÖJV), Bernhard Rückert (Stadt Lohr), Erwin Scheiner (BN), Annabell Bundschuh (Stadt Lohr) und Torsten Ruf (BN).

Die frischen Triebe junger Bäumchen gelten bei Rehen und Hirschen als Leckerbissen; insbesondere die Triebe eher seltener Baumarten sind äußerst beliebt. Problem: Wenn zu viel Wild vorhanden und der Verbiss an den Jungpflanzen zu groß ist, kann kaum ein Mischwald heranwachsen.Viele Forstbetriebe streben mittlerweile einen Waldumbau hin zu Mischwaldbeständen an: Denn Mischwald, der wegen des Klimawandels möglichst solche Baumarten enthalten sollte, die voraussichtlich gut mit Trockenheit und Hitze zurechtkommen, gilt in Fachkreisen als ökologisch und ökonomisch wertvoll.Um zu erreichen, dass ausreichend ...

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