Karlstadt

Karlstadt: Auftragsvergaben für Feuerwehrhaus Laudenbach

Symbolbild: Feuerwehr
Foto: Hauke-Christian Dittrich (dpa) | Symbolbild: Feuerwehr

Stadtrat Thorsten Heßdörfer ist in dieser Wahlperiode nicht mehr Mitglied des Bauausschusses. Also kam er zur Sitzung am Dienstag in seiner Funktion als Architekt des Feuerwehrhauses Laudenbach.

"Wir haben das Gebäude Richtung Himmelstadt verschoben, um Platz für die Zufahrt zu gewinnen", erklärte er. Nur planerisch, meinte er, das Gebäude steht noch nicht. Geplant ist die Anfahrt mit Privatfahrzeug über den Feldweg neben dem Sportplatz. Die Feuerwehrautos sollen direkt auf die Himmelstadter Straße ausfahren. Weil dieser Feldweg nur 2,50 Meter breit ist und es da im Begegnungsverkehr eng werden würde, hat Heßdörfer die Planung wie beschrieben verändert. "Die Kosten bleiben davon unverändert", betonte er. Das ist wichtig, weil die Bausumme derzeit 30 000 Euro über der Planung liegt.  

Der Bauausschuss vergab Putz- und Stuckarbeiten an die Weipert GmbH aus Stadtlauringen für rund 36 000 Euro. Fliesen Gehret aus Karlstadt legt Rüttelfliesen in die Fahrzeughalle für knapp 19 000 Euro. Estrich Sauer legt Estrich für rund 10 500 Euro. Kanler & Seitz aus Geiselwind bauen Stahltüren und Tore für rund 32 000 Euro. Fenster und Sonnenschutz kommen von der Schreinerei Breitenbach aus Aschfeld für 25 000 Euro, Trockenbau übernimmt Liebler Akustikbau aus Oberthulba für rund 11 000 Euro.

Für die Fliesen- und Plattenarbeiten ging nur ein Angebot ein. Die Firma Gehret aus Karlstadt erhielt für 18 800 Euro den Zuschlag; eingeplant waren nur 11 000 Euro. Thorsten Heßdörfer versprach: "Wir werden eine kleinere Fläche fliesen und günstigere Fliesen verwenden, dann bleiben wir unter der Kostenschätzung." Alle Vergaben erfolgten einstimmig.

Bauvorhaben in Stetten und Heßlar

Im gemischten Baugebiet "Point II" in Stetten ist eine Wohnbebauung nur entlang der Straße gestattet. Weil dort ein Unternehmer ein Wohnhaus ins Innere seines Grundstücks bauen will, ist eine Änderung des Bebauungsplans mitsamt Anhörung der Träger öffentlicher Belange nötig. Auf Wunsch der Deutschen Bahn AG, deren Stromleitungen dort verlaufen, wurde die Gesamthöhe des Gebäudes verringert. Der Bauausschuss beschloss die Änderung des Bebauungsplans; der Bauantrag soll bis Januar eingereicht werden.

Die Eigentümer von Grundstücken, die derzeit noch außerhalb der Gemarkung Heßlars liegen, möchten dort zwei Wohngebäude errichten. Dazu müssen die Grundstücke in den Ort "einbezogen" werden. Nach der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange stimmte der Bauausschuss geschlossen der Einbeziehungssatzung für Teile der Gründstücke mit der Flurnummer 351 und 325 sowie für 353 (komplett) zu.

Die Vertragsarbeiten der Stadt im Bereich Tiefbau für 2021 und '22 sollen an die Firma Scheb Tiefbau zum Angebotspreis von rund 473 000 Euro vergeben werden. Dies empfiehlt der Bauausschuss dem Stadtrat.

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