Karlstadt

Karlstadt wird immer digitaler

Wo ohnehin aufgegraben wird, kommen gleich Speedpipes rein. Was die Stadt sonst noch alles tut.
Ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk.
Foto: Jan Woitas/dpa | Ein Kabelbündel aus Glasfaserkabeln vor einer sogenannten Speedpipe (Leerrohr) für ein Glasfasernetzwerk.

Rund eine dreiviertel Million Euro hat die Stadt Karlstadt in den vergangenen zwölf Jahren für schnellere Datenleitungen im Stadtgebiet investiert, sagte Jan Binner in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Stadtrats. Er ist der IT-Experte der Stadtverwaltung. 

Binner erstattet in regelmäßigen Abständen Bericht über den Fortgang der Digitalisierung im Stadtgebiet. Er erinnerte daran, dass Karlstadt als erste Kommune in Unterfranken ins Förderverfahren der "Bayerischen Gigabit-Richtlinie" gelangt war. 

Speedpipes werden verlegt

Speedpipes, also Leerrohre für Glasfaserleitungen, wurden im Industriegebiet Hirschfeld verlegt. Demnächst folgen das künftige Karlburger Wohngebiet "Ehrenfelsgelände" und in Karlstadt die Angerstraße. Die Verlegung bietet sich überall dort an, wo ohnehin aufgegraben wird.

Die Stadtverwaltung im Rathaus hat Glasfaseranschluss. Beim Bauhof ist die Versorgung mit Glasfaserkabel gestartet. Dafür gibt es ein Förderverfahren. Momentan werden Angebote eingeholt.  Bei der Volkshochschule wurde eine Förderung versagt, bedauerte Binner. Die VHS gilt nicht als Pflichtaufgabe der Stadt. Dennoch soll im kommenden Jahr ein Weg gefunden werden, die Volkshochschule, die Kindertagesstätten und die Stadtbücherei mit schnelleren Leitungen auszustatten.

Glasfaser in allen Schulen

Inzwischen verfügen alle städtischen Schulen über Glasfaseranschlüsse, zu 90 Prozent vom Freistaat gefördert. Etwas hintendran sei man bei den Förderprogrammen "Digitales Klassenzimmer", "Digitale Schule" und bei den Leihgeräten, sagte Binner.

Das Bürgerservice-Portal der Stadt soll erweitert werden. Der Trend gehe dahin, dass die Dienste des Einwohnermeldeamts übers Internet laufen. Fast schon üblich seien Bewerbungen übers Netz. Auch die Zeiterfassung in der Stadtverwaltung ist digitalisiert.       

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