GEMÜNDEN

Klingenmühle zum Verkauf - Schloss Seewiese eventuell ebenfalls

Der Landgasthof Klingenmühle zwischen Kleinwernfeld und der Gemündener Mainbrücke steht zum Verkauf. Seit Januar sind die Pforten der Klingenmühle bereits dicht. Möglicherweise ebenfalls veräußert werden soll das Schloss Seewiese bei Gräfendorf, in dem ein Swingerclub untergebracht ist.

Für 235 000 Euro ist der Landgasthof mit seinen 13 Zimmern und einer Wohnfläche von 620 Quadratmetern sowie das dazugehörige Grundstück mit viel Wald und einer Größe von knapp drei Hektar nun zu haben. Einst war die Klingenmühle, Baujahr 1970, ein sehr gefragtes Lokal in der Region. Zuletzt wechselte der Pächter häufiger.

Der letzte Pächter, Gastwirt Hans-Peter Wiesner aus Sendelbach, übernahm die Klingenmühle 2006 und steckte nach eigenen Angaben noch einmal viel Arbeit in den Gasthof und gestaltete ihn neu.

Stellplätze für Wohnmobile

2008 dann wurden auf einem Parkplatz bei der Klingenmühle zwölf Wohnmobil-Stellplätze mit Strom- und Trinkwasseranschluss geschaffen. Dem Vernehmen nach ist das Geschäft zuletzt aber nicht mehr so gut gelaufen.
Der Gastraum der Wirtschaft hat 60 Sitzplätze, ein Nebenraum bietet 20 Gästen Platz und ein auf zwei Terrassen naturnah angelegter Biergarten bietet oder bot noch einmal 60 Plätze. Hinzu kommen sechs Doppelzimmer und zwei Dreibettzimmer. In der Immobilienanzeige heißt es, das Objekt erfordere „keine nennenswerten Instandsetzungen und Renovierungen“. Zumindest von außen macht die Klingenmühle den Eindruck, als müsste ein wenig Geld in die Hand genommen werden.

Ein neben der Gastwirtschaft gelegenes Fachwerkhaus mit Garage könne miterworben werden, ist in der Anzeige zu lesen.

Der jetzige Eigentümer Hans Selig hat die Klingenmühle von seinem Anfang des Jahres verstorbenen Vater Karl geerbt. Zudem hat er auch das Schloss Seewiese, das einen Swingerclub beherbergt, und den alten Sitz des Landgerichts Gemünden in Sachsenheim, das einst als Altenheim genutzte und unter Denkmalschutz stehende 1732/33 errichtete „Selig-Haus“, vermacht bekommen.

Pächterin soll bleiben können

Auch für diese beiden Gebäude könne er sich einen Verkauf vorstellen, geplant sei aber noch nichts, so Selig auf Anfrage. Für die Seewiese wäre ihm im Fall der Fälle aber am liebsten, wenn die jetzige Pächterin dort ihren Betrieb wie bisher weiterführen könne.
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