Karlstadt

MP+Knabenheim in Karlstadt: Rettung für verwahrloste Buben

Aus der Geschichte Main-Spessarts (94): Disziplin war das oberste Gebot in der Knabenerziehungsanstalt in Karlstadt. Bis zu 125 Buben aus Nah und Fern, viele waren Waisenkinder, waren dort untergebracht. Das Ende kam im Jahr 1956.
Die Ordensschwestern der Franziskanerinnen von Maria Stern aus Augsburg mit ihren Zöglingen 1934.
Foto: Archiv Stern-Schwestern | Die Ordensschwestern der Franziskanerinnen von Maria Stern aus Augsburg mit ihren Zöglingen 1934.

Ein Beispiel christlichen Gemeinschaftssinns von Privatleuten war die Blatterspiel‘sche Stiftung. Sie hieß später Bischöfliche Knabenerziehungsanstalt und wurde auch Knabenrettungsanstalt genannt. Die Buben hießen im Karlstadter Volksmund „die Hasen“ oder „die Anstaltshasen“, was auf ihre grüne und braune Kleidung gründete.

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