Karlstadt

Kommentar: Radfahren in Karlstadt – Wo die Schwachpunkte liegen

Karlstadt soll fahrrad- und fußgängerfreundlicher werden. Schreiben Sie uns!
Symbolbild Radfahren.
Foto: SWR - Südwestrundfunk | Symbolbild Radfahren.

Wie viele Jahrzehnte Menschen zum Umdenken brauchen, ist schon sensationell. Spätestens seit dem Club of Rome und der Ölkrise ist klar, dass es bessere Wege der Fortbewegung als das Auto gibt. Doch erst 50 Jahre danach wird es hip, mit dem Rad zu fahren. Dabei war gerade in der von der Bahnlinie zerschnittenen Karlstadter Kernstadt das Fahrrad schon immer auch das komfortabelste und schnellste Verkehrsmittel.

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Die Initiative "Karscht macht mobil" findet offenbar breite Zustimmung. Hoffentlich erinnern sich die Unterstützer auch im Alltag daran und nehmen das Rad nicht nur zum Maiausflug bei Sonnenschein. Interessant ist der Hinweis der Initiative auf Fördermittel, die sich die Stadt nicht entgehen lassen sollte. Alleine zu warten, bis beispielsweise die Siedlungsstraßen Zug um Zug dann umgebaut werden, wenn der Kanal erneuert werden muss, würde bedeuten, dass die Kinder der jetzigen Initiatorinnen wahrscheinlich selbst Großeltern wären, bis die Ideen zu mehr Fahrradfreundlichkeit umgesetzt sind.

Apropos Ideen: Es ist wieder mal interessant, dass die Stadt "verschiedene Anbieter für die Konzepterstellung" (O-Ton Michael Hombach) benötigt. Warum nicht selbst die Augen öffnen? Die Initiatorinnen haben bereits einige neuralgische Punkte angesprochen.

Liebe Karschter: Machen Sie mit und mailen Sie uns, wo es in Karlstadt - gerne auch in den Ortsteilen - Problemstellen für Fußgänger und Radfahrer gibt, an redaktion.main-spessart@mainpost.de.

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