Karlstadt

Kommentar zum Klinikum: Es zählt, was herauskommt

Aus dem Klinikum wird ein Kommunalunternehmen

Mit der Mehrheitsentscheidung des Kreistags, beim Klinikum in Richtung Kommunalunternehmen zu marschieren, ist nicht der Untergang des Abendlandes eingeleitet und auch nicht das Ende der Heilen Welt, die auf dem Gesundheitssektor in Main-Spessart längst keine mehr ist. Gerade im Hinblick auf das Zentralklinikum in Lohr braucht es mehr Spielraum im operativen Geschäft und mehr Professionalität bei den Abläufen. Dafür steht das KU.

Ja, die Grünen haben Recht, wenn sie über weniger Transparenz und weniger Öffentlichkeit klagen. Das ist tatsächlich ein Manko. Da heißt es gut aufpassen, dass nicht hinter geschlossenen Türen Dinge geschehen, die nicht im Sinne des Landkreises und seiner Bürger sind. Und es heißt auch genau hinzuschauen, was ein KU fürs Personal bedeutet.

Was aber hat andererseits die größere Transparenz beim Eigenbetrieb in der Vergangenheit gebracht? Mehr Verständnis beim Bürger über weitreichende Entscheidungen, weil sie besser nachzuvollziehen waren? Bessere Akzeptanz für Klinikschließungen oder Schwerpunktsetzungen? Andere Weichenstellungen? Eben nicht. Was für die Menschen zählt, ist das Ergebnis. Wie es dazu kam, das öffentlich zu hinterfragen und deutlich zu machen, steht weiterhin jedem Kreisrat frei. Dass dies geschehen wird, ist sicher.  

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