Karlstadt

Karlstadt: Mehrgenerationenplatz zunächst zurückgestellt

Solche Geräte neben dem Spielplatz am Main in Laudenbach sind auch ein Testlauf für einen möglichen Mehrgenerationenplatz in Karlstadt.
Der Eislaufplatz in Karlstadt hat arge Risse. Ihn zu sanieren wäre aufwendig.
Foto: Karlheinz Haase | Der Eislaufplatz in Karlstadt hat arge Risse. Ihn zu sanieren wäre aufwendig.

Vorsichtig will sich die Stadt Karlstadt an einen Mehrgenerationenplatz herantasten. Testweise sollen in Laudenbach in der Nähe von Spielplatz und Biergarten drei Trimm-dich-Geräte aufgestellt werden, an denen Erwachsene beziehungsweise Senioren üben können. Kostenpunkt zusammen rund 10 000 Euro. Grünen-Stadtrat Wolfgang Tröster – pensionierter Sportlehrer – hatte eine solche Anschaffung vorgeschlagen. Darüber wurde in der Sitzung des Bauausschusses diskutiert. 

Auch ging es in seinem Antrag um eine Sanierung des Rollschuh- und Eislaufplatzes am Main in Karlstadt. Der ist in die Jahre gekommen. Der Asphalt ist – zumindest in der einen Hälfte – brüchig und voller Risse. Nach einer Sanierung könnte die Fläche für Inlineskating und Ballspiele genutzt werden. Dafür sollten auch Tore angeschafft und für eine Inliner-Bahn Markierungen angebracht werden, so Tröster.

Ähnliches könnte in Laudenbach am dortigen Mainspielplatz entstehen. Dort ist der Asphaltplatz noch in gutem Zustand. In Laudenbach sollen nun zusätzlich zu den Turngeräten für Erwachsene auch Tore für den Platz angeschafft und Linien aufgemalt werden.

In der Stellungnahme der Verwaltung zu Karlstadt heißt es, der Platz in Karlstadt mit seinen hochgezogenen Asphalträndern Rändern sei schwierig zu sanieren. 23 000 Euro wären dafür anzusetzen. Ein Mehrgenerationenplatz mit Sport- und Fitnessgeräten wäre zwar dort am Mainufer denkbar, so die Stadtverwaltung, aber dafür wäre ein Gesamtkonzept für das Gelände am Main sinnvoll. Es wäre ein geeignetes Projekt für das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK).

Auch sei das Wasser- und Schifffahrtsamt zu hören, da es sich um einen Hochwasserbereich handelt. Letztlich sei zu überlegen, was man gegen die Verschmutzung mit Hundekot tun kann. Für fünf Geräte rechnet die Stadtverwaltung mit 20 000 Euro, dazu 5000 Euro für Fundamente, 10 000 Euro für Wege und 3000 Euro für Bänke, macht zusammen 38 000 Euro. Von einer solchen Investition soll zunächst Abstand genommen werden.

Ganz glücklich ist Tröster mit der Lösung nicht: "Man könnte in Karlstadt auch ein oder zwei Geräte im Anschluss des Spielplatzes aufstellen und so kleine Bedürfnisse schnell befriedigen."

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