Neuendorf

Lecksuche in Neuendorf blieb erfolglos

Der Gemeinderat Neuendorf hat sich in seiner jüngsten Sitzung auch mit folgenden Themen beschäftigt:

Mobilfunkstation: Einstimmig hat das Gremium die Anfrage der Deutschen Funkturm GmbH befürwortet, in Neuendorf eine Mobilfunkstation zu bauen. Die Tochtergesellschaft der Telekom will laut Bürgermeister Karlheinz Albert ein circa 300 Meter großes Waldstück im Gemeindebesitz langfristig pachten. Mit einem 30 bis 40 Meter hohen Betonmast sollen laut Albert Versorgungslücken auf der Bahnlinie entlang der B 26 geschlossen werden.

Beleuchtung: Ebenfalls einstimmig nahm der Gemeinderat das Angebot des Bayernwerks an, im Rahmen der Inspektion der Straßenbeleuchtung 78 Straßenlampen auf LED umzustellen. 54 Lampen seien bereits früher umgestellt worden, womit man sehr zufrieden sei, sagte Albert: "Die LED-Leuchtmittel sind langlebiger und geben ein schönes Licht." Wegen des geringeren Stromverbrauchs könnten durch die weitere Umstellung circa 18 000 Kilowattstunden Strom im Jahr gespart werden, so dass sich die Umstellungskosten von 7500 Euro brutto in etwa drei Jahren amortisierten. Alte Natriumdampflampen sind laut Albert dann noch vor allem am Weinbergweg verbaut.

Wasserverlust: Seit Anfang Dezember gibt es nach Angaben von Bürgermeister Albert in der Neuendorfer Hochzone einen bislang unerklärlichen Wasserverlust von etwa acht Kubikmetern am Tag im gemeindlichen Leitungsnetz. Die Lecksuche sei erfolglos verlaufen, weil sich das Leck nicht habe eingrenzen lassen: "Etwa die Hälfte der Schieber, die dafür nötig gewesen wären, war defekt." Sollte sich das Leck nicht durch hervorquellendes Wasser selbst enttarnen, will Albert das Frühjahr abwarten, weil er im Winter keine Straßen aufgraben lassen will.

Leere Gebäude: Ende 2020 standen laut Albert im Gemeindegebiet 19 Wohngebäude leer, "zum großen Teil ältere Anwesen mit Renovierungsstau." Erfreulicherweise seien zwei inzwischen von jungen Familien erworben worden. 17 Leerstände seien für eine Gemeinde von der Größe Neuendorfs dennoch "schon eine Menge". Albert will deshalb seine Bemühungen verstärken, mehr junge Familien in Neuendorf anzusiedeln: "Wir müssen die Gemeinde noch attraktiver gestalten."

Waldwege beschädigt: Starke Regenfälle haben nach Alberts Angaben Waldwege und Entwässerungsgräben ausgeschwemmt und beschädigt. Gemeindeförster Stefan Feller habe gerade noch Schlimmeres verhindern können. Der Bürgermeister warnte davor, über Entwässerungsgräben Zufahrten zu Privatwaldgrundstücken zu bauen, die für die anfallenden Wassermassen viel zu kleine Durchlässe in den Gräben übrig ließen.

Tempo 30: Marco Pintar regte an, im Bereich der Baustelle für ein neues Domizil der Mainfränkischen Werkstätten im Nantenbacher Gewerbegebiet eine Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 30 zu erlassen. Das Thema will Albert bei der nächsten Baubesprechung vorbringen.

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