Lohr

Martin Luther King – Ein Lebensbild

Wilma Schwarz beim Dienstagstreff im Ulmerhaus.
Foto: Martin Henning | Wilma Schwarz beim Dienstagstreff im Ulmerhaus.

Beim Dienstagstreff im Ulmerhaus ging es diesmal um den amerikanischen Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King. Wilma und Erik Schwarz zeichneten ein lebhaftes Bild dieser beeindruckenden Persönlichkeit, geht aus einer Pressemitteilung der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde hervor.

Wie kam es dazu? 2019 besuchte das Ehepaar Schwarz die Aufführung des Chormusicals »Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt« in Essen. Sie wollten 2020 selbst an diesem Projekt der Stiftung Creative Kirche mitsingen. In einer mitreißenden Show mit Gospel, Rock’n’Roll, Motown und Pop erzählt das Musical die berührende Geschichte des amerikanischen Bürgerrechtlers und Nobelpreisträgers. Im Mittelpunkt einer jeden Aufführung steht der Chor, der zusammen mit professionellen Musicalsolisten und einer Big-Band das Werk auf die Bühne bringt. Für jede der Aufführungen des Chormusicals bildet sich ein eigener Chor aus 500 bis 2500 Sängerinnen und Sängern.

Wie so vieles in diesem Jahr, wurde das Projekt auf 2021 verschoben. Die Begeisterung veranlasste Wilma Schwarz jedoch, sich näher mit der Geschichte des Nobelpreisträgers zu befassen.

Mit zahlreichen Zeitdokumenten, historischen Filmausschnitten sowie Ausschnitten aus dem Musical wurde den Gästen im Dienstagstreff Geschichte lebendig. Getragen durch den Geist Jesu und mit der Methode Mahatma Gandhis – der Gewaltlosigkeit – gelang es King in den 1960er Jahren, große Fortschritte für die Rechte der schwarzen Bevölkerung in den USA zu erzielen. Unvergessen ist der älteren Generation der Marsch auf Washington 1963 von 190 000 schwarzen und 60 000 weißen Bürgern. Dort hielt Martin Luther King die berühmte Rede »I have a dream« vor dem Lincoln Memorial.

Interessant war auch der Besuch Kings 1964 in Berlin: Er hielt Reden auf einem Kirchentag in West-Berlin und sprach in einer Kirche im Ostteil der Stadt. Dabei betonte er die Geschwisterlichkeit aller Menschen und zeigte bereits damals den Menschen in Ost und West einen gewaltfreien Weg in die Freiheit.

Die Vision Martin Luther Kings von Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen ist auch 2020 in den USA noch topaktuell.

Von: Heike Brandl für die Kirchengemeinde

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