Aschaffenburg

MP+Trotz neuer Zeugenaussage: Bleibt der Mord an Mezgin ungesühnt?

Selbst dem Staatsanwalt ist im Prozess in Aschaffenburg die Beweislage gegen den Vater zu dünn. Er plädiert für elf Jahre Haft wegen des Mordversuches an Mezgins Freund.
Der Angeklagte Hashem N. wird Anfang März in den temporären Gerichtssaal im Aschaffenburger Schloss Johannisburg gebracht. Er muss sich wegen Mordes an seiner Tochter Mezgin verantworten.
Foto: ArchivFrank Rumpenhorst, dpa | Der Angeklagte Hashem N. wird Anfang März in den temporären Gerichtssaal im Aschaffenburger Schloss Johannisburg gebracht. Er muss sich wegen Mordes an seiner Tochter Mezgin verantworten.

Auch zwei überraschend aufgetauchte Zeugen aus dem Gefängnis brachten nicht die Wende im Prozess um den Mord an der 19-jährigen Mezgin: Vor dem Landgericht Aschaffenburg sagte am Mittwoch zwar ein Mithäftling des 46-jährigen Angeklagten aus, dass Mezgins Vater ihm den Mord gestanden habe – wie auch den Mordversuch am Freund seiner Tochter. Doch einen glaubwürdigen Eindruck machte der Zeuge dem Gericht offenbar nicht - eine Hafterleichterung im eigenen Verfahren als Lohn für die Zeugenaussage wurde ihm nicht zugesichert.Verteidiger Jürgen Vongries attackierte den Zeugen, den er selbst schon als ...

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