Gemünden

Mutmaßlicher Babymord: 24-Jähriger steht ab Dienstag wieder vor Gericht

Hat der Freund der Mutter in Gemünden das neun Monate alte Kind erstickt, um ungestört fernsehen zu können? Das Gericht will die offenen Fragen zum Tod eines Säuglings final klären.
Gespannt warten der Angeklagte und die Prozessbeteiligten auf die Aussagen von zwei Gutachtern im Babymord-Prozess.
Foto: Thomas Obermeier | Gespannt warten der Angeklagte und die Prozessbeteiligten auf die Aussagen von zwei Gutachtern im Babymord-Prozess.

Das Landgericht Würzburg nimmt am Dienstag im Prozess um den Mord an einem Säugling die Suche nach der Wahrheit wieder auf. Noch steht nicht fest, ob der 24-jährige Freund der Mutter in Gemünden das Kind wirklich kurz vor Weihnachten 2019 umgebracht hat, weil ihn das Geschrei beim Fernsehen störte.Termine bis Ende JanuarSein Verteidiger Hanjo Schrepfer erklärte: Sein Mandant habe das Kind nicht ermordet. Die Mutter ist inzwischen Nebenklägerin, lässt sich aber durch ihren Anwalt Martin Reitmaier vertreten. Die Kammer um den Vorsitzenden Claus Barthel hat weitere sieben Verhandlungstage bis Ende Januar angesetzt.

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