Aschaffenburg

MP+Nach Mordprozess: Mezgins Vater will Gefängnisstrafe nicht akzeptieren

Der Verteidiger von Hashem N. legt in dem Aschaffenburger Mordverfahren Revision ein: Er will auch einen Freispruch für die Verurteilung wegen Mordversuches am Freund von Mezgin.
Am 22. April ist Hashem N. vom Landgericht Aschaffenburg vom Verdacht des Mordes an seiner Tochter freigesprochen worden. Für den Mordversuch an ihrem Freund wurde er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.
Foto: Frank Rumpenhorst, dpa | Am 22. April ist Hashem N. vom Landgericht Aschaffenburg vom Verdacht des Mordes an seiner Tochter freigesprochen worden. Für den Mordversuch an ihrem Freund wurde er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.

Am 22. April sprach das Landgericht Aschaffenburg Hashem N, den Vater der getöteten Mezgin, vom Verdacht des Mordes frei. Es konnte nicht bewiesen werden, dass er seine 19-jährige Tochter getötet hat. Dennoch wurde der 46-jährige Hashem N. zu einer Haftstrafe von acht Jahren und neun Monaten verurteilt -für den Mordversuch am Freund seiner Tochter. Dagegen hat sein Verteidiger Jürgen Vongries nun Revision eingelegt. Dies teilte der Anwalt gegenüber dieser Redaktion mit. Freispruch des Verdachts des Mordes bleibt bestehenAuch der Nebenkläger hat Revision einlegen lassen.

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