Karlstadt

Obama und Merkel: Karlstadter Künstler verkauft Gemälde

Obama redet mit Merkel. Im Hintergrund ist Sartre und Picasso zu sehen. Der Karlstadter Künstler Wolfgang Merklein hat über die Online-Agentur Saatchi ein Bild verkauft.
Der Karlstadter Künstler Wolfgang  Merklein hat dieses Bild einer Sammlerin in Kalifornien verkauft. 
Foto: Wolfgang Merklein | Der Karlstadter Künstler Wolfgang  Merklein hat dieses Bild einer Sammlerin in Kalifornien verkauft. 

Der Karlstadter Künstler Wolfgang Merklein freut sich. Es ist ihm gelungen, ein Bild aus seiner Reihe "Imaginäre Gespräche" für 2570 US-Dollar an eine Sammlerin in Kalifornien zu verkaufen. Das Gemälde mit dem Titel "Existenzielle Gewissheit und ein Hauch von Verschwörung" ist mittlerweile in Amerika angekommen. Die Käuferin Natasha Gupta schwärmt von dem Bild als "wahren Schatz". 

Auf dem Bild sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama im Pariser Café de Flore zu sehen, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Treffpunkt der Intellektuellen, Künstler und Existenzialisten war. Merkel und Obama sitzen am Tisch, angeregt ins Gespräch vertieft. Sie nehmen gar nicht wahr, dass Sartre, immer Pfeife rauchend, auch anwesend ist. Er hat hier seinen Arbeitsplatz.

An einen anderen Tisch sitzt Simone de Beauvoir, die sich für die gleichen Rechte von Mann und Frau einsetzt. Auch ein Vordenker der malerisch-künstlerischen Rebellion ist im Raum. Er sitzt hinten alleine an einem Tisch vor einer Tasse Kaffee: Picasso entwickelt in Paris den analytischen Kubismus.

Gedanken und Ideen wirken in die Zukunft

Für Merklein war dies das erste Bild einer Reihe, die er „Imaginäre Gespräche“ nennt. Das Gespräch zwischen Obama und Merkel hat es in Paris gegeben, Merklein hat dies ins Café Flore verlegt. Die weiteren Personen konnten nicht anwesend sein, denn sie haben in einer anderen Zeit gelebt. Sie sind körperlich im Bild, aber eigentlich sind es ihre Gedanken und Ideen, die in die Zukunft wirken und von denen auch die politischen Führer dieser Welt beeinflusst sein können. In diesem Stil hat Merklein 15 weitere Bilder gemalt.

Die Sammlerin Natasha Gupta schwärmt. Präsident Obama sei der erste Politiker gewesen, für den sie sich jemals eingesetzt habe. Er habe sie mit seiner Botschaft der Hoffnung, politischem Mut und seinem Eintreten für ein integratives, vielfältiges Land inspiriert. Auch bewundere sie Angela Merkel und sie hoffe, dass unter Präsident Biden das Ansehen der USA in der internationalen Gemeinschaft wiederhergestellt wird und dass bessere Tage bevorstehen. Sie hat das Bild genau zum Tag des Amtsantritts von US-Präsidenten Joe Biden gekauft. Merklein hatte das Gemälde über die Online-Agentur Saatchi angeboten.

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