Hundsbach

Prinzenpaar: Von Las Vegas nach Hundsbach

Mit donnerndem Applaus wurde das neue Prinzenpaar der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft (HuKaGe), Prinz Volker I. und Prinzessin Carmen I. beim Prinzenball in Hundsbach begrüßt.
Foto: Peter Pillich | Mit donnerndem Applaus wurde das neue Prinzenpaar der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft (HuKaGe), Prinz Volker I. und Prinzessin Carmen I. beim Prinzenball in Hundsbach begrüßt.

Mit einer „Liveschaltung“ nach Las Vegas wurde das neue Prinzenpaar der Hundsbacher Karnevalsgesellschaft (HuKaGe) Prinz Volker I. und Prinzessin Carmen I. (Kanth) den Besuchern zuerst auf der Leinwand vorgestellt, ehe es dann unter Beifallsstürmen selbst die „Hundsbacher Spielhölle des Glücks“ betrat. Denn getreu dem Motto der Session „Casino, Glücksspiel, Illusionen – Las Vegas wir nach Hundsbach holen“ war die Mehrzweckhalle in Hundsbach wie eine Spielhalle mit lauter einarmigen Banditen und viel Glitzer geschmückt.

Prinz Volker I. (52 Jahre alt) war zuletzt als Lkw-Fahrer tätig. Er wohnte in Laudenbach, als er seine jetzige Ehefrau und Prinzessin Carmen I. in der ehemaligen Diskothek in Karlstadt kennen lernte und vor 18 Jahren heiratete. Carmen I. (45 Jahre alt) ist gelernte Floristin, arbeitet in Hammelburg und ist seit drei Jahren die „Blumenfee der HuKaGe“.

Mit halbem Elferrat verwandt

Das Ehepaar wohnt in Gauaschach, wobei der engere Bezug zu Hundsbach durch ihre Mutter kommt, die aus Hundsbach stammt. „Ich bin mit dem halben Elferrat verwand“, erklärte sie schmunzelnd. Seit drei Jahren engagieren sie sich bei der HuKaGe. Dabei wies sie auch auf die „steile Karriere“ ihres Mannes hin, der letztes Jahr erst Elferrat wurde und nun schon der Prinz der HuKaGe ist.

„Seit September trage ich schon die Last mit mir herum“, erklärte der Prinz. Denn da fiel damals die Entscheidung, Prinz in Hundsbach zu werden, die er aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen als eine Herausforderung ansieht. Es war gar nicht so einfach, das Geheimnis so lange für sich zu behalten.

Neben dem Höhepunkt, der Verabschiedung des „alten“ Prinzenpaares Steffen I. und Lena I. mit langem stehenden Beifall und der Inthronisierung des neuen Prinzenpaares Volker I. und Carmen I.

bot das Rahmenprogramm einen hohen Unterhaltungswert, durch das nach der Begrüßung durch die Gesellschaftspräsidentin Susanne (Susi) Keller der Sitzungspräsident der HuKaGe Wolfgang Rüth als „Elvis Presley“ in der bis auf den letzten Platz besetzten Halle des SKV Hundsbach führte. Auch wenn der altertümliche Rathausschlüssel heute nicht mehr in die moderne Schließanlage des Rathauses passt, zweiter Eußenheimer Bürgermeister Thomas Obert übergab ihn trotzdem an das neue Prinzenpaar der HuKaGe.

Tanzende Croupiers

Nicht nur die drei Tanzmariechen der HuKaGe Franca Keller, Julia Holzinger und Vivien Schierling begeisterten das Publikum als „Tanzende Croupiers“, was immer wieder zu Szenenapplaus und auch gleich zur ersten Rakete führte. Das galt auch für die Mittlere Garde und Prinzengarde der HuKaGe, für das Tanzmariechen Evelin Reitenbach der „Strumpfkapp Ahoi“ aus Lauda und für die „Showsterne“ der „Öwerdöllwer Fosenochts Gemeinschaft“ aus Oberthulba. Aus Aschfeld, Eußenheim, Himmelstadt, Karlstadt, Lauda, Mühlbach, Thüngen, Thüngersheim und Retzbach nahmen Abordnungen der jeweiligen Faschingsnarren (bis auf Aschfeld) mit ihren Prinzenpaaren teil.

Im Anschluss an den offiziellen Teil des Programms spielte das altbewährte „Rheinfeld-Duo“ (Klaus und Norbert) zum Tanz auf.

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