Obersinn

Rützel auf Radtour durch den Sinngrund

Abeordneter Rützel auf Fahrradtour im Sinngrund. Vor der Sparkassenfiliale in Obersinn (von links): Rudi Dill, Bernd Rützel, Armin Biemüller, Christian Gutermuth und Lioba Zieres.
Foto: Barbara Thiel | Abeordneter Rützel auf Fahrradtour im Sinngrund. Vor der Sparkassenfiliale in Obersinn (von links): Rudi Dill, Bernd Rützel, Armin Biemüller, Christian Gutermuth und Lioba Zieres.

Es hat mittlerweile schon Tradition, dass der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel einmal im Jahr in den Ferien mit dem Fahrrad die Sinngrundgemeinden besucht: „Das macht Spaß, man genießt entspannt die Natur und kann sich aus erster Hand und ungefiltert darüber informieren, wo den Leuten der Schuh drückt“. Diesmal waren die großen Themen laut Rützels Pressemitteilung schon vorgegeben: Schließung der Sparkassenfilialen, Bewältigung von Corona-Auflagen in den Kommunen und den Betrieben sowie die Maßnahmen der Bahn in Sachen Lärmschutz und Bahnhofsanierung.

Die Radler konnten bei der Anreise mit der Regionalbahn schon beim Einsteigen am Bahnhof in Gemünden feststellen, wie dringend notwendig Verbesserungen an den Bahnstationen entlang der Sinngrundstrecke sind. Bei den Vorhaben der Bahn setzt sich der ehemalige Eisenbahner seit Jahren auf allen Ebenen nachhaltig für Verbesserungen in der Region ein.

Am Bahnhof in Obersinn stieß Burgsinns Dritter Bürgermeister Christian Gutermuth zur Gruppe und am Dorfplatz begrüßten Obersinns Bürgermeisterin Lioba Zieres und Dritter Bürgermeister Armin Biemüller die Radler. Vor der Selbstbedienungsfiliale der Sparkasse sagte die Rathauschefin, sie könne die geplante Schließung der Filialen nicht nachvollziehen, da gerade auf dem Land viele ältere Menschen wohnen. Außerdem sei in Obersinn seit März wegen der Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter durch Überweisungsträger der Einwurfschlitz zugeklebt. Rützel teilte auch in diesem Punkt ihr Unverständnis: „Was sollen da die Leute sagen, die direkt mit den Menschen zu tun haben, wie Pflegekräfte, Verkäufer im Einzelhandel oder Busfahrer?“

An der nächsten Station in Mittelsinn wurde der Platz an der Linde spontan zum „Freiluft-Bürgerbüro“, natürlich mit eingehaltenem Personenabstand, wie es in der Mitteilung heißt. Dieser wurde auch am Fenster des Kindergartens in Burgsinn gewahrt, wo sich Rützel nach den besonderen Bedingungen während der Pandemie erkundigte. Im Park war anschließend mit Bürgermeister Robert Herold die Freibadsanierung ein wichtiges Thema, ebenso der Neubau einer Pflegeeinrichtung. Auras Bürgermeister Wolfgang Blum schaute ebenfalls vorbei und lud Bernd Rützel zur zweiten Etappe der „Tour de Sinn“ ein. Diese führt am Samstag, 20. Juni, von Burgsinn nach Fellen und Aura und zurück. Start ist um 9 Uhr am Marktplatz in Burgsinn, Abschluss ist im bis dahin vielleicht schon geöffneten Burgsinner Freibad.

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