Gemünden

Saaletalbahn in Gemünden: Mulchbagger beinahe auf Straße gestürzt

Der Fahrer blieb unverletzt. Er konnte das Gefährt gerade noch mit dem Hydraulikarm abstützen.  Zwei Autokrane richteten das Gefährt wieder auf.
Mulchbagger in deutlicher Schräglage: Er war am Donnerstagmorgen auf der Saaletalbahn in Gemünden umgekippt.
Foto: Ferdinand Heilgenthal | Mulchbagger in deutlicher Schräglage: Er war am Donnerstagmorgen auf der Saaletalbahn in Gemünden umgekippt.

Glück im Unglück hatte ein Baggerfahrer, dessen Arbeitsgerät bei Mulcharbeiten an der Saaletalbahn in Gemünden umkippte. Er wurde nicht verletzt. 

Zu einem Einsatz am Gleis wurde am Donnerstagmorgen gegen 5 Uhr die Feuerwehr Gemünden gerufen. Auf der Bahnlinie Gemünden-Bad Kissingen war der Zweiwege-Bagger, der sowohl auf Schienen als auch auf der Straße fahren kann, bei Mulcharbeiten am Bahndamm aus den Schienen gekippt. Der Baggerfahrer konnte die Maschine mit dem hydraulischen Arm, an dem der Mulchkopf zum Entfernen von Buschwerk montiert ist, gerade noch an der Böschung abstützen.

Die Unglücksstelle lag nach dem Verkehrskreisel am Edeka-Markt unmittelbar an der Bahnbrücke über die Zufahrtsstraße zum Gewerbegebiet Weißensteinstraße. Daher musste der gesamte Schwerlastverkehr über die Zufahrt Schulstraße geleitet werden, wobei die dort geringere Durchfahrtshöhe für Lkw zu beachten war.

Fahrzeug wiegt 22 Tonnen

Die Organisation und Bergung leiteten der Notfallmanager der Bahn und die verschiedenen zuständigen konzerneigenen Spezialisten. Zwei an den Seiten des Bahndamms platzierte schwere Autokrane hoben schließlich den 22 Tonnen schweren Mulchbagger wieder auf die Schienen. Warum der Bagger gekippt ist, ist noch ungeklärt. Möglicherweise hat sich Mulcharm am Gestrüpp verhakt.

Für die mit fünf Fahrzeugen und 20 Kräften eingesetzte Gemündener Feuerwehr war Kommandant Heiko Betz verantwortlich. Sie mussten nicht eingreifen. Betriebsstoffe waren nicht ausgelaufen.  Außerdem waren der stellvertretende Kreisbrandrat Harald Merz und Kreisbrandinspektor Florian List an der Unfallstelle. Vor Ort waren außerdem die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes vom Roten Kreuz, Beamte der Polizeistation und ein THW-Fachberater.

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