Miltenberg

Scharf: Kein Wegegebot in Nationalpark im Spessart

Umweltministerin Ulrike Scharf studiert Protestplakate gegen einen Nationalpark im Spessart. Rund 400 Demonstranten waren zu einem Gesprächstermin vor das Landratsamt in Miltenberg gekommen, darunter auch etliche Kinder mit Spielzeugtraktoren.
Foto: Johannes Ungemach | Umweltministerin Ulrike Scharf studiert Protestplakate gegen einen Nationalpark im Spessart. Rund 400 Demonstranten waren zu einem Gesprächstermin vor das Landratsamt in Miltenberg gekommen, darunter auch etliche Kinder mit Spielzeugtraktoren.

Fast vier Stunden lang hat die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf am Dienstagabend mit Verbandsvertretern im Landratsamt in Miltenberg hinter verschlossenen Türen über einen möglichen Nationalpark im Spessart gesprochen. Dabei wurde vor allem um den Aspekt der der Holzversorgung in der Region gerungen. Während dazu laut Scharf noch etliche Fragen offen sind, hatte die Ministerin am Ende doch eine konkrete Aussage parat: In einem Nationalpark im Spessart wäre aus naturschutzfachlicher Sicht „nach aktuellem Kenntnisstand“ kein Wegegebot nötig, erklärte Scharf gegenüber der Presse. Das von ...

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung