Karlstadt

So lernten die Karlstadter vor 50 Jahren das Autofahren

Enge Gassen gab's, Wenden und Berganfahrt wurden geprüft. Auch die erste Ampel bot Übungsmöglichkeiten. Und ein Fahrlehrer hatte besondere Tricks auf Lager.
Die Ampel am Karlstadter Marktplatz. Das Foto ist zwar jung, von 1988, aber es zeigt die Verkehrssituation, wie sie seit dem Umbau des Marktplatzes Mitte der 1970er Jahre war.   
Foto: Stadtarchiv Karlstadt | Die Ampel am Karlstadter Marktplatz. Das Foto ist zwar jung, von 1988, aber es zeigt die Verkehrssituation, wie sie seit dem Umbau des Marktplatzes Mitte der 1970er Jahre war.   

Heute ist die Karlstadter Altstadt Fußgängerzone. Vor 50 Jahren stellte sie so etwas wie den Übungspark dar für alle, die das Autofahren lernten. Das Herumkurven in den engen Gassen war ein Hauptbestandteil der Führerscheinausbildung. Da wimmelte es von Einbahnstraßen. Und auf der Hauptstraße mit ihrem Kopfsteinpflaster rollte der Verkehr der B 26 und der B 27. Die beiden Bundesstraßen verliefen noch mitten durch die Stadt.Die Umgehungsstraße entlang der Bahnlinie gab es noch nicht. Dort war die Frühlingstraße, eine nicht asphaltierte Erdpiste. Wo jetzt die Stadtverwaltung ist, stand das Kloster.

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