Hafenlohr

Späße und Gitarrenklänge am Ludwigstag

In Hafenlohr fand ein Treffen verschiedener Ludwigs am Ludwigstag statt.
Foto: Steffen Schreck | In Hafenlohr fand ein Treffen verschiedener Ludwigs am Ludwigstag statt.

175 Jahre alt wäre "Märchenkönig" Ludwig II. am 25. August geworden. Auch sein Großvater Ludwig I. erblickte an einem 25. August das Licht der Welt. Ihm zu Ehren und zum gemütlichen Beisammensein war am Geburtstag des Bayerischen Monarchen in der "Kleinen Höll" in Hafenlohr ein Treffen verschiedener Ludwigs.

Los ging es mit Ehrenfanfare, gespielt von Erika Heimbach und Ludwig Martin. Hausgemachte Weißwürste, die auch nach 18 Uhr noch schmeckten, knusprige Brezen, sowie verschiedene Biere gab es. Dazu weiß-blaue Fahnen, ein Konterfei des verehrten Königs, gute Laune und sogar das Wetter spielte einigermaßen mit. Alles war angerichtet für einen wunderbaren Abend im Biergarten.

Geschlossene Gesellschaft

Da die Feier eine geschlossene Gesellschaft war, durfte auch gesungen werden. Was die wenigen Teilnehmer zu Gitarrenklängen von Organisator Ludwig Hegel auch gerne taten. "Corona hat uns einige Teilnehmer gekostet", sagt Hegel. Sogar ein Hund Namens Ludwig von Peter Weiß aus Langenprozelten sei angekündigt gewesen. "Aber der ist wohl noch zu jung für sowas", meinte Hegel schmunzelnd.

Immerhin gelang es auch mit nur drei Ludwigs und Unterstützung von "Hofmarschall Goran" (Pejanovic) und Papst Leo XIII. (Fischer), eine illustre Runde zum Austausch von Neuigkeiten und Späßen, einen gemütlichen Abend zu verbringen. Ludwig Hegel glänzte dabei nicht nur mit seinem schier unerschöpflichen Liederrepertoire, sondern auch mit mit Wissen über die Geschichte des wohl bekanntesten Monarchen Bayerns, wenn nicht gar Deutschlands.

Gerne erzählt Hegel die Geschichte vom Vater des Märchenkönigs, der nicht sein offizieller Vater König Max von Bayern sein konnte. "Der war wegen Syphilis unfruchtbar", so Hegel. Laut Ansicht des ehemaligen Grundschuldirektors ist Kammerdiener Tambosi der leibliche Vater Ludwigs II. Eine These, die auch verschiedene Historiker vertreten, zum Teil wird aber auch von vier möglichen Kandidaten gesprochen. Was der Beliebtheit des "Kini" weder in Bayern noch sonstwo etwas anhaben dürfte.

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