Rohrbach

Stau im Stall: Bei Schweinehaltern in MSP könnte es eng werden

Die Schließung des Tönnies-Werk und die sinkenden Preise für Schweinefleisch machen sich auch in der Region bemerkbar. Direktvermarkter hingegen profitierten von der Corona-Krise.
Schlechte Aussichten für Schweinehalter: Durch die Werksschließungen bei Tönnies könnte es auch in der Region zu Problemen bei der Abnahme von Mastschweinen und Ferkeln kommen.   
Foto: Lucia Lenzen | Schlechte Aussichten für Schweinehalter: Durch die Werksschließungen bei Tönnies könnte es auch in der Region zu Problemen bei der Abnahme von Mastschweinen und Ferkeln kommen.   

Wie es Schweinhaltern in Main-Spessart geht? "Noch läuft alles normal", sagt Christian Endres. Im Karlstadter Stadtteil Rohrbach betreibt er eine Schweinemasthaltung mit knapp 2000 Stellplätzen. Doch die Betonung liegt auf "noch". Vor zwei Wochen noch seien seine Schweine ganz normal abgeholt worden. Letzte Woche habe er bereits einen Anruf bekommen, dass beim nächsten Termin nicht alle Tiere abgeholt werden könnten. 280 Tiere müssen bis zum 27. Juli raus bei ihm. Dann kommt die neue Ferkellieferung. Der Grund für den Schweine-Stau sind die überlasteten Schlachthöfe.

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