Gemünden

Steuerberater vor Gericht: Aufgaben nicht vollständig erledigt, aber vollumfänglich abgerechnet

37.000 Euro verlangte ein Steuerberater, obwohl er nicht alle Aufgaben ausgeführt hatte. Das Gericht in Gemünden konnte aber vorerst noch kein Urteil fällen.
Vor dem Amtsgericht in Gemünden sah sich ein 50-jähriger Steuerberater wieder. Er soll 37.000 Euro verlangt haben, obwohl er seine Aufgaben nicht vollständig erledigt haben soll.
Foto: Michael Mahr | Vor dem Amtsgericht in Gemünden sah sich ein 50-jähriger Steuerberater wieder. Er soll 37.000 Euro verlangt haben, obwohl er seine Aufgaben nicht vollständig erledigt haben soll.

Was geschieht mit einem Steuerberater, der seine Arbeiten für ein großes Autohaus im Landkreis Main-Spessart gar nicht oder nicht vollständig erledigt, dafür aber vollumfänglich abgerechnet hat? Das muss das Amtsgericht Gemünden in mindestens einer weiteren Verhandlung entscheiden. Auf Antrag der Verteidigung soll nun wegen der umfangreichen Materie ein Wirtschaftssachverständiger der Staatsanwaltschaft ein Gutachten erstellen.Seit 2005 betreute der 50-jährige Angeklagte das Autohaus sowie die Familie des Firmeninhabers in steuerlichen Fragen.

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