Karlstadt

Schulwesen: Als Lohn erhielt der Lehrer Speck und Wurst

Aus der Geschichte Main-Spessarts (63): Das Schulwesen am Beispiel von Karlstadt: Es zeigt den Wandel von der Latein- und Deutschen Schule zur Volkschule. Der Lehrer wurde noch mit Naturalien bezahlt.
Die Dorfschule von 1848, Gemälde von Albert Anker. Das Original ist im Kunstmuseum Basel ausgestellt.
Foto: Kunstmuseum Basel | Die Dorfschule von 1848, Gemälde von Albert Anker. Das Original ist im Kunstmuseum Basel ausgestellt.

Schulen folgen der Tradition der Klosterschulen und unterstehen organisatorisch und personell der Kirche, in Karlstadt dem Bischof von Würzburg. Der Lehrer bekommt eine Wohnung in einem der um den Friedhof stehenden Häuser zugeteilt. Dafür hat er auch Kirchendienste zu übernehmen, er kümmert sich um den Gesang im Gottesdienst und um die Ausschmückung der Kirche. Neben der geringen Entlohnung erhält er Zugaben zum Lebensunterhalt in Form von Naturalien.Die Schultradition in Karlstadt ist urkundlich für das Jahr 1331 nachweisbar, denn in einem Ratsprotokoll vom 26.

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