Gemünden

MP+Vor Gericht: Schnelltests nicht geliefert, aber 150 000 Euro kassiert

Stattdessen verwendete der Angeklagte das Geld, um Schulden anderer Geschäftspartner zu begleichen.
32 000 Schnelltests hatte der Angeklagt seinem Kunden versprochen, aber nicht geliefert.
Foto: Johannes Kiefer | 32 000 Schnelltests hatte der Angeklagt seinem Kunden versprochen, aber nicht geliefert.

Weil er einem Kunden für rund 150 000 Euro Corona-Schnelltests verkauft hatte, diese aber nicht lieferte und das bereits erhaltene Geld zum Abbau vorhandener Schulden verwendete, musste sich ein Mann aus dem Landkreis Main-Spessart am Mittwoch vor dem Amtsgericht in Gemünden verantworten. Am Ende kam er gerade noch so mit einer Bewährungsstrafe davon.Der nicht vorbestrafte Maschinenbauingenieur, der seit einigen Jahren selbstständig ist und mit unterschiedlichen Waren handelt, bot einem Kunden im März 2021 32 000 Corona-Schnelltests für rund 150 000 Euro an. Der Kunde überwies das Geld und bekam dafür – nichts.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnentinnen und Abonnenten vorbehalten.

Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser MP+-Angebot testen.

Wenn Sie bereits MP+-Nutzer sind, loggen Sie sich bitte hier ein.

Wenn Sie die tägliche Zeitung abonniert haben, ist der Zugang für Sie gratis. Jetzt mit Kundennummer registrieren!