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MARKTHEIDENFELD: Wieder Weihnachtskrippe für einen guten Zweck versteigert

MARKTHEIDENFELD

Wieder Weihnachtskrippe für einen guten Zweck versteigert

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    Die Organisatoren der Versteigerung (von links), Nadine Schmitt und Markus Hoffart mit Betriebsrätin Vesna Find, Silvia Weinrich und Tukea Gebremesekel, Export-Manager Mario Baumann mit dem von den Flüchtlingen gebastelten Kalender und Nathalie Rudolph de Mondesir, die die Wanderkrippe dieses Mal ersteigerte.
    Die Organisatoren der Versteigerung (von links), Nadine Schmitt und Markus Hoffart mit Betriebsrätin Vesna Find, Silvia Weinrich und Tukea Gebremesekel, Export-Manager Mario Baumann mit dem von den Flüchtlingen gebastelten Kalender und Nathalie Rudolph de Mondesir, die die Wanderkrippe dieses Mal ersteigerte. Foto: Foto: Thomas Senftleben

    Seit 2008 gibt es die Tradition der Krippenversteigerung bei der Weihnachtsfeier von Warema International am Standort Marktheidenfeld. Alljährlich wird die Krippe, ein Geschenk eines Kunden, versteigert und der Erlös gespendet, berichtet das Unternehmen.

    In diesem Jahr wurde die Spende wieder geteilt: 825 Euro kamen der Familie Gibhardt zu Gute. Im Alter von nur 34 Jahren war Yvonne Gibhardt aus Erlenbach völlig unerwartet an einer Lungenembolie gestorben. Sie hinterließ sechs Kinder und ihren Ehemann, die mitten in der Renovierung ihres Hauses stehen. Zusammen mit dem Geld aus einem Spendenaufruf des Betriebsrates konnte Betriebsrätin Vesna Find der Familie unlängst fast 9000 Euro überreichen.

    Ebenfalls 825 Euro gingen an das Haus St. Michael in Neustadt, wo 24 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wohnen und betreut werden – unter anderem von Silvia Weinrich. Sie berichtete bei der Spendenübergabe vom Alltag der Jugendlichen und den Herausforderungen der Integration. Tukea Gebremesekel, aus Eritrea geflüchtet, erzählte von seinem beschwerlichen Weg nach Deutschland und seinem Leben hier.

    Als Zeichen der Dankbarkeit für die Spende, mit der Lernmaterialien angeschafft und Instandsetzungen bezahlt werden, überreichte er Mario Baumann einen gebastelten Kalender, in dem zwölf der jungen Männer ihre Gedanken über ihre Zukunft in Deutschland festgehalten haben.

    Erst kürzlich hatte Warema dem Haus St. Michael vier voll ausgestattete Computer gespendet.

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