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Wo der Weihnachtsmann wohnt

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Wo der Weihnachtsmann wohnt

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    Das "Weihnachtshaus" in Aura im Sinngrund. Mit Einbruch der Dunkelheit setzen 36 000 Glühlämpchen das
Anwesen in Szene, lassen Haus und Garten in der Struth 13 glanzvoll erstrahlen.
    Das "Weihnachtshaus" in Aura im Sinngrund. Mit Einbruch der Dunkelheit setzen 36 000 Glühlämpchen das Anwesen in Szene, lassen Haus und Garten in der Struth 13 glanzvoll erstrahlen. Foto: Lilo Breitenbach

    Das Weihnachtshaus von Cornelia und Peter Brasch hat der Sinngrundgemeinde Ruhm gebracht und sie bekannt gemacht, sogar der TV-Sender Pro 7 erfuhr davon: Kürzlich drehte dort ein dreiköpfiges Team der Janus Film GmbH aus München-Ismaning für die Pro-7-Serie "Avenzio - Schöner leben". Am gestrigen Dienstag war der Beitrag über das mit 36 000 Lämpchen bestückte Weihnachtshaus bundesweit zu sehen.

    Völlig aus dem Häuschen war Familie Brasch, als Pro 7 wegen eines Filmbeitrages über ihr Haus anfragte. Aber nicht nur die Freude war groß, sondern auch der zeitliche Stress, den der kurzfristige Filmtermin mit sich brachte. Die aufwändige Dekoration, deren Anbringung normalerweise sechs bis acht Wochen in Anspruch nimmt, musste binnen 14 Tagen fertiggestellt werden, erzählen die Eheleute.

    Doch die tatkräftige Hilfe von Kindern und Enkelkindern machte das fast Unmögliche möglich. Von früh am Morgen bis zum Einbruch der Dunkelheit verfolgte das TV-Team um Redakteurin Julia Erdmann, Kameramann Sundro Michael Ganser und Tontechniker Carlos Schläger bei frühlingshaften Temperaturen das weihnachtliche Treiben im und rund ums Weihnachtshaus. Dabei stellte sich heraus, dass die Familienmitgliedern nicht nur kreative und handwerkliche, sondern auch schauspielerische Fähigkeiten haben. Fast profihaft beantworteten die Enkelkinder bereitwillig und gelassen die Fragen der Fernsehleute: "Unsere Schulkameraden finden das Weihnachtshaus von Oma Cornelia und Opa Peter wunderschön."

    Nicht nur die Konturen von Giebel, Gartenzäunen oder Bäumen erstrahlen in der Dunkelheit. Im warmen Dämmerlicht von Fenstern und Fluren erscheinen Krippenfiguren, Nikoläuse klettern an der Hausfassade hoch, setzen zum Landeanflug mit dem Fallschirm an und durch die Nacht fegt Santa Claus mit seinem Rentiergespann.

    "Weihnachtsfreaks waren wir ja schon immer", erzählen Cornelia und Peter Brasch, "aber geplant hatten wir eine Beleuchtung in diesen Dimensionen ursprünglich nicht." Alles begann vor etwa 14 Jahren harmlos mit ein paar Lichterketten, die in der dunklen und lichtarmen Jahreszeit die Fenster erhellen sollten. Jährlich wurden neue Lichterketten dazugekauft. Irgendwann, inspiriert durch den amerikanischen Spielfilm "Schöne Bescherung" waren Cornelia und Peter endgültig vom Virus "Weihnachsbeleuchtung" infiziert. Und mancher Betrachter, der den Lichterkult skeptisch sieht, steht wie verzaubert vor dem X-Mas-Haus und betrachtet das Lichterschauspiel - so erging es beispielsweise dem TV-Team.

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    Die schönsten Momente für Cornelia und Peter sind jedoch die, wenn abends die Kinder staunend vor dem beleuchteten Haus stehen und ehrfürchtig fragen: "Wohnt hier der Weihnachtsmann?" Allein für die Freude auf ihren Gesichtern hat sich die Arbeit gelohnt.

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