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Wuchern ist unerwünscht

Karlstadt

Wuchern ist unerwünscht

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    So schön sich Blumenstauden, Sträucher oder Kräuter präsentieren, so wichtig ist es, sie in ihre Grenzen zu verweisen. Im Kräuterbeet wuchert die Zitronenmelisse nach besten Kräften. Pfefferminze und Estragon gehören ebenfalls zu den Pflanzen, die man gut im Auge behalten sollte.

    Wuchersträucher wie Hartriegel, Flieder, Ranunkelstrauch oder Schlehe müssen rechtzeitig und fachgerecht behandelt werden. Chrysanthemen, Japanische Anemone, Knäuelglockenblume und viele Blumen mehr, neigen zum Wuchern. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, alles in Schranken zu halten:

    Samenstände sind auf jeden Fall vor dem Ausfallen der Samen abzuschneiden. Überdüngung erzeugt Wucherpflanzen, bei Kräutern außerdem wenig Geschmack. Aufliegende Triebe können Wurzeln bilden. Sie vermeiden es durch Abschneiden oder Hochbinden.

    Es bietet sich an, je nach Größe des Gewächses, einen Eimer oder Mörtelkübel mit Erde zu füllen dazu etwas Blähton, Perlite oder Styropor zur besseren Luftversorgung und das Gefäß mit der Pflanze im Boden zu versenken. Wichtig dabei ist, im Boden des Eimers ein Wasserabzugsloch anzubringen. So wird Staunässe vermieden.

    Für größere, flachwurzelnde Gewächse können Betonrohre, zum Beispiel aus dem Kanalbau, verwendet werden. Will man im Boden keine Hilfsmittel versenken, hilft es nur, rechtzeitig die Seitentriebe mit dem Spaten abzustechen.

    Weitere Fragen zum Hausgarten werden von der Bayerischen Gartenakademie in Veitshöchheim, Tel. (01 80) 4 98 01 14, von Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr, beantwortet.

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