(wde) Voll im Gange sind zurzeit die Bauarbeiten an der neuen Ziegelbachbrücke, die Bestandteil der Gemeindeverbindungsstraße ist, die von Halsbach kommend in Höhe der Ruine Schönrain in die Kreisstraße einmündet.
Wie Günter Englert, Sachgebietsleiter Tiefbau bei der Stadt Lohr, am Mittwoch in einem Vorortgespräch erläuterte, war die alte Brücke baufällig. Die neue im Bau befindliche sei so ausgelegt, dass sie 60 Tonnen Gewicht standhalten werde. Dies sei wegen der Holzabfuhr notwendig. Baubeginn war seinen Worten zufolge Anfang April, die Fertigstellung sei für Mitte Juli vorgesehen.
Die neue Brücke ist laut Englert auf sechs Bohrpfählen (drei auf jeder Seite) gegründet. Diese Pfähle ragen seinen Worten zufolge vier Meter tief in den Boden, davon 1,5 Meter in Fels. Laut Englert werden in der voraussichtlich 122 000 Euro teuren Brücke 13 Tonnen Stahl und 70 Kubikmeter Beton (entspricht 168 Tonnen) verbaut. Die Brücke soll fünf Meter breit und etwas über sieben Meter lang werden. Geplant wurde das Bauwerk vom Ingenieurbüro Maier (Würzburg), ausgeführt wird der Bau von der Lohrer Firma Siegler-Bau. Die Bauüberwachung liegt in den Händen der Landesgewerbeanstalt.
Zwischen Brücke und Halsbach wurde das Sträßchen durch den Wald bereits im Asphaltspritzverfahren erneuert. Der Abschnitt zwischen Brücke und Einmündung in die Kreisstraße werde nach der Fertigstellung der Brücke hergerichtet, auf jeden Fall noch vor der Sommerpause, so Englert.