Partenstein

Zugunglück in Partenstein: Wie ein Feuer das Wasser verdarb

Drei explodierende Kesselwagen voller Superbenzin sorgten im Mai 1991 nicht nur für einen Großeinsatz der Hilfskräfte, sondern beschäftigten das Spessart-Dorf viele Jahre.
29. Mai 1991: Die Lok des Unglückszugs brannte völlig aus. Der Zugführer hatte sich mit einem Sprung aus dem Fenster leicht verletzt retten können.
Foto: Andre Breitenbach | 29. Mai 1991: Die Lok des Unglückszugs brannte völlig aus. Der Zugführer hatte sich mit einem Sprung aus dem Fenster leicht verletzt retten können.

Die gewaltige Feuer- und Rauchsäule, die am Abend des 29. Mai 1991 am Himmel über Partenstein (Lkr. Main-Spessart) stand, ließ die herbei eilenden Hilfskräfte zunächst an einen Flugzeugabsturz glauben. Ausgelöst aber hatte das Inferno ein Güterzug, der auf den Gleisen im Aubachtal unmittelbar vor der Spessartgemeinde in Flammen stand. Seine Ladung war brisant: An der Lok hingen 22 Kesselwagen - jeweils gefüllt mit 40 000 Liter Superbenzin. Zwei waren sofort explodiert, das Feuer erfasste auch die Lok.

Weiterlesen mit
Tagespass
1,99 EUR/einmalig
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • 24 Stunden gültig
  • Einmalige Zahlung
  • Endet automatisch
mit ePaper
26,99 EUR/Monat
  • Gedruckte Zeitung digital als ePaper
  • Alle exklusiven -Artikel lesen
  • Gratis News-App
  • Monatlich kündbar
  • 1 Monat kostenlos testen

Für Zeitungs-Abonnenten ab 8,00 EUR/Monat