Tauberbischofsheim

21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 28. Oktober, 16.30 Uhr)
Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis | Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 28. Oktober, 16.30 Uhr)

Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch, 28. Oktober, 21 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion gemeldet, heißt es in einer Pressemeldung des Landratsamts. Die betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen, Grünsfeld, Igersheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Werbach und Wertheim. Es handelt sich in mindestens vier Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um zwei Personen, die aus Risikogebieten im Ausland zurückgekehrt sind. 20 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person ist in stationärer Behandlung. Die Kontakte der neu Infizierten werden ermittelt. Für die Kontaktpersonen wird häusliche Isolation angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 838.

Von den infizierten Personen im Main-Tauber-Kreis sind laut Pressemeldung 15 weitere genesen; damit steigt die Gesamtzahl der Genesenen auf 657 Personen. Derzeit sind 170 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 1, Assamstadt: 0, Bad Mergentheim: 49 (+4), Boxberg: 14, Creglingen: 3 (+2), Freudenberg: 1, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 6 (+1), Igersheim: 13 (+1), Königheim: 3, Külsheim: 8 (+3), Lauda-Königshofen: 6 (+2), Niederstetten: 2, Tauberbischofsheim: 21 (+3), Weikersheim: 9 (+1), Werbach: 7 (+1), Wertheim: 23 (+3) und Wittighausen: 2.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 88,6

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht und liegt am Mittwoch, 28. Oktober, bei 88,6, so die Pressemitteilung. Die Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (21. bis 27. Oktober) je 100 000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen.

Weder Süßes noch Saures: Gang von Tür zu Tür passt nicht in die Zeit

Auch in Deutschland wird seit einigen Jahren verstärkt Halloween gefeiert. Viele Eltern sind sich unsicher, ob sie ihren Kindern dies in der aktuellen Pandemie-Situation erlauben sollen. "Wir raten ganz klar davon ab", erklärt Christoph Schauder als Leiter des Arbeitsstabes Corona in der Pressemitteilung. "Vor dem Hintergrund des äußerst dynamischen Infektionsgeschehens appellieren wir weiterhin dringend, soziale Kontakte auf das absolut Notwendige zu reduzieren. Von Tür zu Tür zu gehen und um Süßigkeiten zu bitten, passt leider nicht in diese schwierige Zeit, so beliebt dies auch bei vielen Kindern ist."

Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug weist zudem darauf hin, dass auch im Main-Tauber-Kreis bereits mehrere Schulen und Kindergärten aufgrund von Coronavirus-Infektionen geschlossen und viele Klassen in Quarantäne geschickt werden mussten. "Priorität muss die bestmögliche Aufrechterhaltung des Präsenzbetriebes an den Schulen und Kindergärten nach den Herbstferien haben. Deshalb bitten wir darum, in diesem Jahr von Halloween-Streichen in der üblichen Form abzusehen, da sie ein Infektionsrisiko beinhalten", so Krug abschließend in der Pressemeldung.

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